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Was kommt dabei
heraus wenn vier Mädels vollbepackt zu einem Beach – Turnier
losdüsen?
Genau! Jede Menge Spaß! Den hatten wir vier Lüneburgerinnen
Steffi,
Monique,
Dini und
Julia folglich
in Damp (22. – 24. Juli) auch reichlich. Trotz des nicht gerade
prickelnden Wetters entschlossen wir uns schon am Anreiseabend
zu einem mehr oder weniger konventionellen Grillabend, der mit
Bauchschmerzen – allerdings vor lachen und nicht vom Essen –
endete.
Auch der erste Spieltag begann schon spaßig, noch bevor auch
nur ein Ball in die Hand genommen wurde. Schuld daran war ein
mehr als verzweifelter Teilnehmer der mit den Worten „Ich knall
sie ab, ich knall sie alle ab“ (gemeint waren die kreischenden
Möwen) frühmorgens mindestens den halben Zeltplatz geweckt haben
muss.
Nachdem wir „mal eben schnell“ ein paar
nette Jungs aus Eckernförde kennen gelernt haben (wie wird euch
in einem separaten Bericht erzählt, das lässt sich nicht nur
mit einem Satz sagen) und genauso schnell ein Mixed – Team mit
ihnen gegründet haben ging’s vorerst los mit den Damenspielen.
Gut, jedes Team braucht seine Zeit um sich einzuspielen, so
früh morgens ist auch noch nicht jeder topfit, kurz gesagt:
das erste Spiel ging gründlich daneben. Auch wenn es nach und
nach zwar besser aussah und wir auch mal einen Ausgleich schafften
(um im Shoot – out zu versagen), konnten wir am ersten Tag leider
lediglich ein Spiel für uns entscheiden. Besonders interessant
gestaltete sich die Partie gegen die „Turboschnecken“. Zur Erklärung:
Beim Beach – Basketball ist es die Regel, dass derjenige , der
den Ball zuerst berührt in Ballbesitz gelangt. Leider verstanden
unsere Turboschnecken diese Regel etwas miss und spielten im
Irrglauben sie hätten immer den Ball auch wenn es unmöglich
war ihn überhaupt nur zu erreichen. Immerhin schafften sie es
damit am ersten Tag aber auf Platz 2, während wir, das Curling
– Team vorerst nur den 5. von 6 Plätzen belegten. Doch das sollte
sich schnell ändern: Über Nacht bekam das Team erheblichen Zuwachs,
sodass das Curling Team neben
Gerrit,
Christian, Laif,
Armin und Sören auch noch
von Steph und
Martin angefeuert
wurde.
So war es im K.O. System am zweiten Spieltag dann auch kein
Problem für uns, uns ein weiteres mal mit den Turboschnecken
zu messen, denn die mögen zwar Turbo sein, aber wir sind halt
diejenigen mit den besten Fans der Welt und siegten deshalb.
Durch eine echt kämpferische Leistung gelang uns dann ein weiterer
Sieg und damit der Einzug ins Finale gegen die Bembelchen. Leider
reichte die Kraft dann nicht mehr zu einem endgültigen Sieg.
Aber es ist ja eh ein bisschen langweilig wenn rot nie den Ball
bekommt (wir erinnern uns: „roter Ball“). Also ließen wir den
Bembelchen (die wirklich nett sind, so ganz ohne Ironie) großzügigerweise
den Vortritt, denn wer will schon Erster sein, wenn er locker
Zweiter werden kann?!
Auch in der Fun – Mixed – Gruppe schnitten
wir ordentlich ab und wurden immerhin 7. von 18, nachdem wir
das erste Spiel ja auch kampflos verloren, da wir zu dem Zeitpunkt
noch gar nicht existierten.
Fazit des Turniers: Es wäre ein Verlust
gewesen nicht hinzufahren, denn das hätte uns um eine supernette
Bekanntschaft gebracht (für einige mittlerweile sogar eine unverzichtbare!)
und um die Erfahrung wie anstrengend und doch spaßig Basketball
spielen im Sand sein kann.
Ihr wollt wissen wie es mit dem Curling
– Team weitergeht?! Man darf gespannt sein... (Julia)
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