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Damp 2005

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Was kommt dabei heraus wenn vier Mädels vollbepackt zu einem Beach – Turnier losdüsen?
Genau! Jede Menge Spaß! Den hatten wir vier Lüneburgerinnen Steffi, Monique, Dini und Julia folglich in Damp (22. – 24. Juli) auch reichlich. Trotz des nicht gerade prickelnden Wetters entschlossen wir uns schon am Anreiseabend zu einem mehr oder weniger konventionellen Grillabend, der mit Bauchschmerzen – allerdings vor lachen und nicht vom Essen – endete.
Auch der erste Spieltag begann schon spaßig, noch bevor auch nur ein Ball in die Hand genommen wurde. Schuld daran war ein mehr als verzweifelter Teilnehmer der mit den Worten „Ich knall sie ab, ich knall sie alle ab“ (gemeint waren die kreischenden Möwen) frühmorgens mindestens den halben Zeltplatz geweckt haben muss.

Nachdem wir „mal eben schnell“ ein paar nette Jungs aus Eckernförde kennen gelernt haben (wie wird euch in einem separaten Bericht erzählt, das lässt sich nicht nur mit einem Satz sagen) und genauso schnell ein Mixed – Team mit ihnen gegründet haben ging’s vorerst los mit den Damenspielen. Gut, jedes Team braucht seine Zeit um sich einzuspielen, so früh morgens ist auch noch nicht jeder topfit, kurz gesagt: das erste Spiel ging gründlich daneben. Auch wenn es nach und nach zwar besser aussah und wir auch mal einen Ausgleich schafften (um im Shoot – out zu versagen), konnten wir am ersten Tag leider lediglich ein Spiel für uns entscheiden. Besonders interessant gestaltete sich die Partie gegen die „Turboschnecken“. Zur Erklärung: Beim Beach – Basketball ist es die Regel, dass derjenige , der den Ball zuerst berührt in Ballbesitz gelangt. Leider verstanden unsere Turboschnecken diese Regel etwas miss und spielten im Irrglauben sie hätten immer den Ball auch wenn es unmöglich war ihn überhaupt nur zu erreichen. Immerhin schafften sie es damit am ersten Tag aber auf Platz 2, während wir, das Curling – Team vorerst nur den 5. von 6 Plätzen belegten. Doch das sollte sich schnell ändern: Über Nacht bekam das Team erheblichen Zuwachs, sodass das Curling Team neben Gerrit, Christian, Laif, Armin und Sören auch noch von Steph und Martin angefeuert wurde.
So war es im K.O. System am zweiten Spieltag dann auch kein Problem für uns, uns ein weiteres mal mit den Turboschnecken zu messen, denn die mögen zwar Turbo sein, aber wir sind halt diejenigen mit den besten Fans der Welt und siegten deshalb. Durch eine echt kämpferische Leistung gelang uns dann ein weiterer Sieg und damit der Einzug ins Finale gegen die Bembelchen. Leider reichte die Kraft dann nicht mehr zu einem endgültigen Sieg. Aber es ist ja eh ein bisschen langweilig wenn rot nie den Ball bekommt (wir erinnern uns: „roter Ball“). Also ließen wir den Bembelchen (die wirklich nett sind, so ganz ohne Ironie) großzügigerweise den Vortritt, denn wer will schon Erster sein, wenn er locker Zweiter werden kann?!

Auch in der Fun – Mixed – Gruppe schnitten wir ordentlich ab und wurden immerhin 7. von 18, nachdem wir das erste Spiel ja auch kampflos verloren, da wir zu dem Zeitpunkt noch gar nicht existierten.

Fazit des Turniers: Es wäre ein Verlust gewesen nicht hinzufahren, denn das hätte uns um eine supernette Bekanntschaft gebracht (für einige mittlerweile sogar eine unverzichtbare!) und um die Erfahrung wie anstrengend und doch spaßig Basketball spielen im Sand sein kann.

Ihr wollt wissen wie es mit dem Curling – Team weitergeht?! Man darf gespannt sein... (Julia)