Büffel, Cowboys
und Indianer... ...3 Tage im August
Das sollte es nun
sein. Das letzte Turnier der Curling Team Beachbasketball Tour 2006,
den Deutschen Meisterschaften im Beachbasketball. Eine Premiere
für das Curling Team in Cuxhaven. Zu diesem Highlight des deutschen
Beachbasketballs meldeten sich unsere Helden mit genau einer
Spielerin und genau einem
Teambetreuer an.
Unter dem Namen
"Wer schrubbt hier eigentlich mit Eva?" ging das Curling
Team in Form von Moneike
an den Start. Damit Moneike nicht alles alleine machen mußte, wurde
sie von Thomas und Chris aus der Mannschaft "Für'n Zehner" und von
dem Beckswart und Nina von den
Becksmen unterstützt. Im
Vorfeld hatte man sich schon für dieses Turnier den Becksmen, die
die Mannschaften "Becksmen", "Becksmix: Das Mythos von
Kreta" und "Günther Koch ist EVA" meldeten, angeschlossen.
Freitag
ging es los. Moneike und Steph erreichten nach 3-stündiger Fahrt
über malerische niedersächsische Landstraßen, hinter duzenden niedersächsischen
Treckern und unter andauerndem niedersächsischem Regen das beschauliche
Cuxhaven. Eigentlich wollte man jetzt schnell das Auto ausladen
und das Zelt aufbauen, aber es regnete durchgehend. Schlau wie man
war, ist man extra mit Manni - Moneikes Passat Kombi - gefahren,
um bei Dauerregen notfalls nachts in diesem Zuflucht zu finden.
Also ging es erst einmal zum Zeltplatz, um die Lage zu sondieren.
Den Zeltplatz mit den Lagerstätten der Becksmen mußte man nicht
lange suchen. Das erste, was förmlich ins Auge stach und in den
Himmel ragte war deren Pavillon.
Nachdem unsere Helden dann die Becks-Huschen begrüßt hatten, das
gut gekühlte Begrüßungs-Becks zu sich genommen und den ersten Lauten
der Klassiker*
(Así...) gelauscht hatten lichtete sich plötzlich der Himmel und
es hörte auf zu regnen. Sofort wurde das Zelt aufgebaut und die
Inneneinrichtung eingeräumt.
Jetzt war
es an der Zeit zu grillen. Dank Captain-Becks und seinen griechischen
Freunden gab es ein erstklassiges Abendmahl. Derartig gestärkt und
mit etlichen Becks versorgt nahm der Abend für unsere Helden seinen
Verlauf. Gegen 22:00 Uhr meine Moneike dann, daß es nun an der Zeit
sei sich heimlich ins Zelt zu verdrücken um den Pflichten des Tages
zu entschlummern. Allerdings hatte sie da nicht die Rechnung mit
dem Beckswart gemacht. Dieser organisierte spontan die Becks-Singers
und mit einem freundlichen "Schalalala..." wurde von 7 sangeskräftigen
Kehlen das 3-Mann-Zelt gestürmt. Moneike mußte mit Erstaunen feststellen,
daß gegen einen derart lieblichen Gesang die mitgebrachten Ohropax©
ihren Dienst versagten. Erstaunt wie schnell man 7 Becksmen im Bett
haben kann und auf Grund der Androhung einer Zugabe kam Moneike
dann doch noch aus dem Zelt, um an den Feierlichkeiten des Abends
teilzunehmen.
Am
Samstag reisten dann früh morgens Chris und Thomas, der Einfachheit
halber in Klaus und Klauß umgetauft, an und bauten ihr mobiles Eigenheim
auf. Schon war es an der Zeit den Strand in Besitz zu nehmen. Dank
des Bierwagens der Becksmen begleitet von den Klassikern und mit
kühlem Becks.
Die
Erfolgsquote an diesem Tag konnte sich sehen lassen. Unsere Helden
(Thomas, Moneike, Chris, Beckswart und Nina) gewannen mit "Wer
schrubbt hier eigentlich mit Eva?" kein einziges Spiel. Erwähnenswert
ist noch, daß der Beckswart erstmalig sein Becksmen-Shirt gegen
ein Curling-Team-Shirt tauschte.
Nach derart vielen Erfolgen am Strand machte
man sich dann auf um getreu dem Motto "Dusch' dich mal!" den Sand
vom Körper zu spülen. Unter der Dusche demonstrierte ein Teil der
Becks-Singers mit dem Hit "Komm hol das Lasso raus, wir spielen
Cowboy und Indianer!" wieder einmal, daß ihnen der Gesang im Blut
liegt.
Am
Abend fand dann die offizielle DBB Beachparty statt. Um sich darauf
vorzubereiten wurden neben etlichen Becks auch diverse Mischungen
wahlweise mit Jägermeister-Fanta
oder mit Vodka-Red-Bull ausgeschenkt. Hierbei tat sich besonders
Niels hervor, der in seinem jugendlichen Leichtsinn einen Buffalo
kassierte und zur Strafe 1,5 Liter Jägermeister-Fanta
auf ex genießen durfte. Dies führte Niels nach einiger Zeit dazu
die sanitären Einrichtungen aufzusuchen, um das zuvor konsumierte
der rückwärtigen Entsorgung zuzuführen, was eigentlich nach Reglement
zur sofortigen Abreise führen müsste..
Auch Koseng hatte seinen großen Auftritt, den er im Schlaf bewältigte.
Wahrscheinlich angestrengt von den Strapazen des Tages oder vom
Alkoholgenuss schlief er auf einem Stuhl ein und merkte nicht, daß
er zum Kunstwerk umgestaltet wurde. Dies führt nun dazu, daß sein
Bild hier im Internet steht (_).
Es bleibt nur zu hoffen, daß Tante Sabine diese Seite nicht findet.
Mit weiteren alkoholischen Getränken bestritt man dann die Beachparty.
Am späten Abend, gegen 4:00 Uhr, gaben einige Becksmen für den gesamten
Zeltplatz dann noch einige Rufe aus der Heimat zum Besten. Durch
Rufe wie "Syke ist ein Hundepuff!", oder "Jedes Jahr ein Kind. Bis
wir 96 sind." fühlte sich schließlich das örtliche Sicherheitspersonal
aufgerufen einzuschreiten, was der Darbietung ein jähes Ende bereitete.
Der Sonntag verlief am Strand ähnlich erfolgreich
wie der Samstag. Als Highlight stellte sich ein Spiel heraus, in
dem die Spieler durch gewieft durchgeführte Spielzüge glänzen konnten.
Spielzüge wie "Bombe" - mit Erlaubnis von "Für'n Zehner" ausgeführt
- oder "Haufen" begeisterten das Publikum.
Das glorreiche Abschneiden unserer Helden
führte dazu, daß die Mannschaft "Wer schrubbt hier eigentlich
mit Eva?" in der Deutschen Meisterschaft im Beachbasketball
in ihrer Kategorie den 18. Platz belegte - von 18 teilnehmenden
Teams in dieser Kategorie.
Derartig
von den Spielen befreit konnte man sich nun den Finals widmen. Je
näher diese rückten, desto bedrohlicher brauten sich am Horizont
dunkle Wolken zusammen. Als die Finals nun endlich beginnen sollten,
ging der Sturzregen los. Glücklicherweise hatte man zuvor bereits
die Zeltstadt abgebaut, so dass man nur noch in das Veranstalter-Zelt
flüchten mußte. Doch nicht alle waren anwesend. Der Beckswart und
Nina zogen es vor, ohne Verabschiedung zum Auto zu flüchten und
das Weite zu suchen. Wahrlich, ein EVA-Grund!
Zu guter letzt bleibt es mir nur noch danke
zu sagen. An Chris und Thomas für die angenehme Zeit in Cuxhaven.
An die Becksmen für ihre Gastfreundschaft, den Spaß und für das
unerschütterliche Bestreben jeden Buffalo zu nehmen und dabei immer
entspannt zu bleiben. An alle Spieler des Curling Teams für diese
tolle Beachtour 2006. Und an Moneike, daß sie an meiner Seite steht.
Wir sehen uns in Melldendorf zur Saisonabschlussparty.
(Steph)
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