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Eckernförde 2006

Fotos

Festival der Curlergemeinde

Kaum zu glauben, aber dennoch wahr. Das ultimative Curling Team reiste doch tatsächlich mit 3 Mannschaften zu dem Klassiker Eckernförde! Wenn man mal bedenkt, dass wir vor einem Jahr in Damp nur mit 5 Spielerinnen angetreten sind, ist dies ein enormer Wandel in Schrubberhausen.

Am Freitag ging es dann los. Wir fuhren dem Regen davon und landeten im sonnengetränkten Eckernförde. Steph und Moneike waren rechtzeitig da um auf dem Zeltplatz ein gewaltiges Areal für die Curler freizuhalten. Wir hatten zwar nicht genügend Handtücher da, aber Steph war wieder einmal sehr vorbildlich, besorgte im Vorfeld einige Fackeln im richtigen gelb-grünen Design und steckte unser House großzügig ab. Nachdem die restlichen Lüneburger Steffi, Martin, Julia, Jasmin, Ari, Nelly, Helga und Jörn eintrafen, wurde das Mutterschiff und die kleinen Nebenzelte aufgebaut. Wir waren etwas enttäuscht, dass wir nicht die inzwischen lieb gewonnene Musik mit kubanischem Flair um uns hatten, aber das Wetter machte einiges wett. Nach getaner Arbeit (Häuser bauen macht hungrig) kam der mitgebrachte Grill zum Einsatz um die leeren Bäuche mit leckeren Würstchen und Fleisch zu füllen. Der Abend ging dann ziemlich gemütlich und schnell zu Ende und die Nacht begann mit dem Kampf, wie man am besten liegt ohne den "Ich-schrei-mal-ein-paar-Namen-wild-durch-die-Gegend-Krach" mitzubekommen. Dennoch fanden einige von uns rechtzeitig den wohlverdienten Schlaf, spätestens um halb fünf.

Am Samstagmorgen, geweckt von der Sonne, oder war es doch die zarte Stimme von Moneike, :-) machten sich die Schrubbleute auf in Richtung Strand. Dieses Jahr wurde der Standort gewechselt, aber wir hatten keinerlei Probleme die Spielstätte zu finden. Mona kam pünktlich aus Dortmund angereist und wirkte trotz langer Autofahrt erholt und spielsüchtig. Armin und Carmen hatten, wie es der Zufall will, den gleichen Platz ausgesucht und somit brauchten wir nicht mal mehr zu suchen.

Alle waren gespannt wie lange der Tag im Sand dauern wird, denn es waren immerhin ca. 90 Teilnehmer angemeldet. Das kann dauern, aber die Zeit verfolg wie im Fluge, denn wenn man mal überlegt, hatten wir ne Menge zu tun. Das erste Mal in der Geschichte waren drei Mannschaften von dem gelb-grünen Team gemeldet und wenn nicht gerade die eigene Mannschaft spielte, wurde fleißig bei den anderen angefeuert. Ich glaube wir waren die einzigen, die "Defense" geschrieen haben. :-) Boa waren wir ehrgeizig!

Nach einem langen Tag am Strand freuten wir uns alle auf die wohlverdiente Dusche. Die sanitären Anlagen waren  vergleichbar mit denen in der Herderschule, einem 70er Jahre Bau in Lüneburg, aber das war egal. Hauptsache Wasser, kein Sand mehr gleichgültig wo er am Körper klebte. Wir sind zwar Eis gewohnt, aber warum musste denn das Wasser aus dem Hahn auch so kalt sein. Tief durchatmen und dann fast einen Herzinfarkt riskieren um endlich den Sand loszuwerden. Ehrlich gesagt, war es dann doch ne Erfrischung, denn den ganzen Tag in der prallen Sonne. Somit ein großes Lob an sem². Selbst daran habt ihr gedacht.

Bei der Anmeldung bekamen wir nicht nur Autofahnen bzw. T-Shirts, sondern auch eine Bestellkarte für einen ortsansässigen Pizzalieferant. Nachdem die Karte ungefähr eine Stunde im Team rum ging und wir mehrmals - 30 mal -  versucht hatten anzurufen beschlossen Steph, Nelly und ich persönlich hinzufahren um denen mal das Telefonieren zu erklären.  Wir dachten, dass die Pizza-Jungs einfach nur zuviel zu tun hätten um weitere Bestellungen aufzunehmen, aber vor Ort stellten wir fest, daß sich die Jungs einen netten Tag ohne Chef machten. Als dieser dann schließlich kam, ging man auch wieder ans Telefon. Viele Grüße an den serviceorientierten Pizza Service "Filou" in Eckernförde. Am Zeltplatz mit leckeren Crouques, Pizzen und Pasta angekommen, wurden die hungrigen Bäuche fast aller gesättigt. Die Großbestellung überforderte die Pizza-Jungs dann offensichtlich doch, sodaß sie auf eigene Kosten nochmal nachliefern durften. Glücklicherweise gingen sie diesmal ans Telefon. Steph und Ariane durften dann, als die anderen ihren Nachtisch verputzten, ihr Hauptgericht zu sich nehmen.

So nach und nach kam dann doch die Müdigkeit bei dem ein und anderen hoch und die Reihen lichteten sich. Einige spielten in ihrem Zelt Uno, wobei die Übriggebliebenen - Becks´chen, Hähnchen, Tobi (spezial guests von den Becksmen), Steph, Helga, Jörn und ich uns fragten, was da für ein komisches Geräusch aus dem Uno-Zelt kommt. Und wer spielt überhaupt Uno bei einem Beachbasketball Turnier? Es hörte sich nicht wie ein Kartenspiel an, sondern eher wie ein aufziehbares Sexspielzeug. Der Erklärungsversuch von Armin am nächsten Morgen wirkte auch schier unglaubwürdig: "...eine Taschenlampe, die man aufziehen muss." Ja Armin ist richtig, wenn man weiß, dass du das Zelt mit zwei Frauen dir geteilt hast. ;-)

Der Abend ging dann bei uns relativ gemütlich zu Ende. Mit viel Chips, Wodka Red Bull, Becks, Jever, Alster für Moneike, Punica,  Havanna Club und Jörn fand noch lecker Schogetten. Kreativität durfte an diesem wunderschönen Abend natürlich nicht fehlen. Somit philosophierten wir über geeignete Teamnamen, die die Becksmen bei ihren nächsten großen Auftritt verwenden können. Ergebnisse: „Geh mal lecker bei misch unten bei“ oder „Wasch dir mal die Pflaume!“ oder auch sehr schön „Deine Mudder schwitzt beim Kacken“.

An diesem Abend war noch großartig zu beobachten, wie sich einige Teilnehmer des Turniers sich auf die Disco in Eckernförde gefreut haben, leider jedoch so voll waren, daß sie mehrere Stunden an der falschen Stelle auf den Discobus warteten. Schade schade schade..

Der Sonntag begann mit kleinen Augen und äußerst motivierten Nachbarn, die ihr Zelt Zack Zack abgebaut hatten. Das Engagement einiger Teammitglieder morgens um 8:00 Uhr kann schon anstrengend sein. Nach dem wir dann alle halbwegs gut gelaunt zum Strand marschierten gingen dann auch gleich die Spiele los. Mal verloren wir und mal gewannen wir. Das absolute spielerische Highlight war, dass wir ohne es zu wussten auf dem Sand ein Team geschlagen haben, dass aus Hamburg stammte, genauer gesagt aus Rist! Respekt an die Damenmannschaft des Curling Teams! Nach diesem riesigen Erfolg können wir uns auf eine spannende Saison freuen. Wenn das mal kein Motivationsschub war.

Nach einem netten Bad in der Ostsee bzw. in der Quallensee verabschiedete sich das Curling Team aus Eckernförde. Abschied wurde auch von den Spielern genommen, denn ist bis zum jetzigen Zeitpunkt fraglich, ob wir in Cuxhaven eine Mannschaft melden können. 

Bevor ich hier aber ganz tschüss sage, haben wir noch ein besonderes Bonbon für euch:

Fast schon Tradition ist der berühmt berüchtigte Shoot-out bei diesen Veranstaltungen. Ich weiß persönlich gar nicht, warum sich andere Mannschaften überhaupt noch anstellen ;-). Nelly hat es erst mal vorgemacht wie man zweiter wird und einen USB-Stick gewinnt. Sehr cool, Nelly. Aber zweiter reicht dem erfolgsverwöhnten Team ja nicht, also haben wir Gerrit beim nächsten Wettbewerb ins Rennen geschickt. Okay er ist freiwillig an den Start gegangen. Und schwupp hat er gleich einen von Dirk Nowitzki handsignierten Spalding-Ball gewonnen. Dazu muss man sagen, dass unsere Gertrud eigentlich in letzter Minuten sich anstellte, denn er musste ja noch was essen. An Nelly und Gerrit noch mal herzlichen Glückwunsch.

P.S. Hey Jörn und Helga, dass nächste Mal baut ihr euer Zelt mal nicht in den Weg, sonst verletzt sich da noch ein Hund oder dessen Frauchen dran. Rummsbumms da lag die Dame vor Jörns Füßen!

„Wo war eigentlich die Lampe, Martin?“

Hey Steffi, wann haben unsere Nachbarn ihr erstes Stück Fleisch gegessen? Um halb eins?! Ein gutes Steak braucht seine 8 Stunden auf dem Grill, ne!

Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken. Es war in Ecktown eine wunderschöne Zeit! (Moneike)