Festival der Curlergemeinde
Kaum
zu glauben, aber dennoch wahr. Das ultimative Curling Team reiste
doch tatsächlich mit 3 Mannschaften zu dem Klassiker Eckernförde!
Wenn man mal bedenkt, dass wir vor einem Jahr in Damp nur mit 5
Spielerinnen angetreten sind, ist dies ein enormer Wandel in Schrubberhausen.
Am Freitag ging es dann los. Wir fuhren dem
Regen davon und landeten im sonnengetränkten Eckernförde.
Steph und
Moneike waren rechtzeitig
da um auf dem Zeltplatz ein gewaltiges Areal für die Curler freizuhalten.
Wir hatten zwar nicht genügend Handtücher da, aber Steph war wieder
einmal sehr vorbildlich, besorgte im Vorfeld einige Fackeln im richtigen
gelb-grünen Design und steckte unser House großzügig ab. Nachdem
die restlichen Lüneburger
Steffi,
Martin,
Julia,
Jasmin,
Ari,
Nelly,
Helga und
Jörn eintrafen, wurde das Mutterschiff
und die kleinen Nebenzelte aufgebaut. Wir waren etwas enttäuscht,
dass wir nicht die inzwischen lieb gewonnene Musik mit kubanischem
Flair um uns hatten, aber das Wetter machte einiges wett. Nach getaner
Arbeit (Häuser bauen macht hungrig) kam der mitgebrachte Grill zum
Einsatz um die leeren Bäuche mit leckeren Würstchen und Fleisch
zu füllen. Der Abend ging dann ziemlich gemütlich und schnell zu
Ende und die Nacht begann mit dem Kampf, wie man am besten liegt
ohne den "Ich-schrei-mal-ein-paar-Namen-wild-durch-die-Gegend-Krach"
mitzubekommen. Dennoch fanden einige von uns rechtzeitig den wohlverdienten
Schlaf, spätestens um halb fünf.
Am Samstagmorgen, geweckt von der Sonne, oder
war es doch die zarte Stimme von Moneike, :-) machten sich die Schrubbleute
auf in Richtung Strand. Dieses Jahr wurde der Standort gewechselt,
aber wir hatten keinerlei Probleme die Spielstätte zu finden.
Mona kam pünktlich aus Dortmund
angereist und wirkte trotz langer Autofahrt erholt und spielsüchtig.
Armin und Carmen hatten, wie
es der Zufall will, den gleichen Platz ausgesucht und somit brauchten
wir nicht mal mehr zu suchen.
Alle
waren gespannt wie lange der Tag im Sand dauern wird, denn es waren
immerhin ca. 90 Teilnehmer angemeldet. Das kann dauern, aber die
Zeit verfolg wie im Fluge, denn wenn man mal überlegt, hatten wir
ne Menge zu tun. Das erste Mal in der Geschichte waren drei Mannschaften
von dem gelb-grünen Team gemeldet und wenn nicht gerade die eigene
Mannschaft spielte, wurde fleißig bei den anderen angefeuert. Ich
glaube wir waren die einzigen, die "Defense" geschrieen haben. :-)
Boa waren wir ehrgeizig!
Nach einem langen Tag am Strand freuten wir
uns alle auf die wohlverdiente Dusche. Die sanitären Anlagen waren
vergleichbar mit denen in der Herderschule, einem 70er Jahre Bau
in Lüneburg, aber das war egal. Hauptsache Wasser, kein Sand mehr
gleichgültig wo er am Körper klebte. Wir sind zwar Eis gewohnt,
aber warum musste denn das Wasser aus dem Hahn auch so kalt sein.
Tief durchatmen und dann fast einen Herzinfarkt riskieren um endlich
den Sand loszuwerden. Ehrlich gesagt, war es dann doch ne Erfrischung,
denn den ganzen Tag in der prallen Sonne. Somit ein großes Lob an
sem². Selbst daran habt ihr gedacht.
Bei der Anmeldung bekamen wir nicht nur Autofahnen
bzw. T-Shirts, sondern auch eine Bestellkarte für einen ortsansässigen
Pizzalieferant. Nachdem die Karte ungefähr eine Stunde im Team rum
ging und wir mehrmals - 30 mal - versucht hatten anzurufen
beschlossen Steph, Nelly und ich persönlich hinzufahren um denen
mal das Telefonieren zu erklären. Wir dachten, dass die Pizza-Jungs
einfach nur zuviel zu tun hätten um weitere Bestellungen aufzunehmen,
aber vor Ort stellten wir fest, daß sich die Jungs einen netten
Tag ohne Chef machten. Als dieser dann schließlich kam, ging man
auch wieder ans Telefon. Viele Grüße an den serviceorientierten
Pizza Service "Filou" in Eckernförde. Am Zeltplatz mit leckeren
Crouques, Pizzen und Pasta angekommen, wurden die hungrigen Bäuche
fast aller gesättigt. Die Großbestellung überforderte die Pizza-Jungs
dann offensichtlich doch, sodaß sie auf eigene Kosten nochmal nachliefern
durften. Glücklicherweise gingen sie diesmal ans Telefon. Steph
und Ariane durften dann, als die anderen ihren Nachtisch verputzten,
ihr Hauptgericht zu sich nehmen.
So
nach und nach kam dann doch die Müdigkeit bei dem ein und anderen
hoch und die Reihen lichteten sich. Einige spielten in ihrem Zelt
Uno, wobei die Übriggebliebenen - Becks´chen, Hähnchen, Tobi (spezial
guests von den Becksmen), Steph, Helga, Jörn und ich uns fragten,
was da für ein komisches Geräusch aus dem Uno-Zelt kommt. Und wer
spielt überhaupt Uno bei einem Beachbasketball Turnier? Es hörte
sich nicht wie ein Kartenspiel an, sondern eher wie ein aufziehbares
Sexspielzeug. Der Erklärungsversuch von Armin am nächsten Morgen
wirkte auch schier unglaubwürdig: "...eine Taschenlampe, die man
aufziehen muss." Ja Armin ist richtig, wenn man weiß, dass du das
Zelt mit zwei Frauen dir geteilt hast. ;-)
Der Abend ging dann bei uns relativ gemütlich
zu Ende. Mit viel Chips, Wodka Red Bull, Becks, Jever, Alster für
Moneike, Punica, Havanna Club und Jörn fand noch lecker Schogetten.
Kreativität durfte an diesem wunderschönen Abend natürlich nicht
fehlen. Somit philosophierten wir über geeignete Teamnamen, die
die Becksmen bei ihren nächsten großen Auftritt verwenden können.
Ergebnisse: „Geh mal lecker bei misch unten bei“ oder „Wasch dir
mal die Pflaume!“ oder auch sehr schön „Deine Mudder schwitzt beim
Kacken“.
An diesem Abend war noch großartig zu beobachten,
wie sich einige Teilnehmer des Turniers sich auf die Disco in Eckernförde
gefreut haben, leider jedoch so voll waren, daß sie mehrere Stunden
an der falschen Stelle auf den Discobus warteten. Schade schade
schade..
Der
Sonntag begann mit kleinen Augen und äußerst motivierten Nachbarn,
die ihr Zelt Zack Zack abgebaut hatten. Das Engagement einiger Teammitglieder
morgens um 8:00 Uhr kann schon anstrengend sein. Nach dem wir dann
alle halbwegs gut gelaunt zum Strand marschierten gingen dann auch
gleich die Spiele los. Mal verloren wir und mal gewannen wir. Das
absolute spielerische Highlight war, dass wir ohne es zu wussten
auf dem Sand ein Team geschlagen haben, dass aus Hamburg stammte,
genauer gesagt aus Rist! Respekt an die Damenmannschaft des Curling
Teams! Nach diesem riesigen Erfolg können wir uns auf eine spannende
Saison freuen. Wenn das mal kein Motivationsschub war.
Nach einem netten Bad in der Ostsee bzw. in
der Quallensee verabschiedete sich das Curling Team aus Eckernförde.
Abschied wurde auch von den Spielern genommen, denn ist bis zum
jetzigen Zeitpunkt fraglich, ob wir in Cuxhaven eine Mannschaft
melden können.
Bevor ich hier aber ganz tschüss sage, haben
wir noch ein besonderes Bonbon für euch:
Fast
schon Tradition ist der berühmt berüchtigte Shoot-out bei diesen
Veranstaltungen. Ich weiß persönlich gar nicht, warum sich andere
Mannschaften überhaupt noch anstellen ;-). Nelly hat es erst mal
vorgemacht wie man zweiter wird und einen USB-Stick gewinnt. Sehr
cool, Nelly.
Aber
zweiter reicht dem erfolgsverwöhnten Team ja nicht, also haben wir
Gerrit beim nächsten Wettbewerb
ins Rennen geschickt. Okay er ist freiwillig an den Start gegangen.
Und schwupp hat er gleich einen von
Dirk Nowitzki handsignierten Spalding-Ball gewonnen. Dazu muss
man sagen, dass unsere Gertrud eigentlich in letzter Minuten sich
anstellte, denn er musste ja noch was essen. An Nelly und Gerrit
noch mal herzlichen Glückwunsch.
P.S. Hey Jörn und Helga, dass nächste Mal
baut ihr euer Zelt mal nicht in den Weg, sonst verletzt sich da
noch ein Hund oder dessen Frauchen dran. Rummsbumms da lag die Dame
vor Jörns Füßen!
„Wo war eigentlich die Lampe, Martin?“
Hey Steffi, wann haben unsere Nachbarn ihr
erstes Stück Fleisch gegessen? Um halb eins?! Ein gutes Steak braucht
seine 8 Stunden auf dem Grill, ne!
Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken.
Es war in Ecktown eine wunderschöne Zeit! (Moneike)
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