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Así…..a qué le yo,
yo……Así… es machten sich dank
Steph 8 ½ aktive Curler
(dazu später mehr) und 1 ½ Betreuer auf, den Südstrand von Fehmarn
unsicher zu machen.
Moneike,
Steph und Britta sind
direkt angereist, so dass sich in Lüneburg nur
Vala + Freund,
Tim und
Kadda,
Simon und
Silja und
Julia versammelten
um gemeinsam den Weg auf die Insel anzutreten. Man wollte sich
um 15.45 Uhr am MTV Platz treffen. Um halb fünf war Vala dann
auch schon da J. Man sagte mir,
daß dies ein ganz gewöhnlicher Zustand sei.
Nun gut auf ging’s. Man kam zügig voran.
Nur im Auto von Tims Eltern gingen komische Sachen vor sich.
Verzweifelt versuchten Tim und Simon in den fünften Gang zu
schalten, doch das Auto schien einen eigenen Willen zu haben.
Selbst ein Fahrerwechsel brachte nichts. Man dachte sich schließlich:
„Die muss einfach eine 4-Gang-Automatik sein, an uns liegt es
jedenfalls nicht, dass der Motor so hoch dreht.“
Naja man setzte die Reise fort bis kurz
vor Hamburg der große Stau kam. Schnell waren alle genervt.
Vor allem Kadda und Silja waren leicht reizbar. Ein kleines
„oh..guck mal da…“ der Männer im vorderen Abteil des Wagens
reichte aus sie aus der Fassung zu bringen….
Kurz nach Hamburg hatten wir dann wieder
freie Fahrt und konnten nun unbeschwert unsere Reise nach Fehmarn
fortsetzen.
Endlich angekommen wurden wir herzlich
von Moneike und Co. Begrüßt. (Tims Auto war auf Grund eines
McDonalds Besuch auch mit Abstand letzter). Auch EVA von den
Becksmen wartete schon
im rosa Trikot und kurzem violetten Röckchen um das komplette
Curling Team begrüßen zu können.
Dann ging es ans Zeltaufbauen. Simon und
Silja hatten vorher groß rumgetönt sich hätten im Keller nur
drei Minuten zum Aufbau ihres Zeltes gebraucht, doch sie hatten
die Rechnung ohne den ausgetrockneten, steinharten, fehmarner
Boden vor der Sporthalle in Burg gemacht. So schlugen sie Hering
um Hering krumm bis ihr Zelt einen einigermaßen festen Halt
hatte. Alle anderen waren natürlich schon längst fertig, da
die von Silja und Simon angegebene Aufbauzeit mittlerweile um
ungefähr da zehnfache überschritten war.
Nun hieß es erstmal Lage erkunden und
dann gemütlich eine Brause (Beck’s Green Lemon) schlürfen. Während
sich einige Teammitglieder um die Anmeldung kümmerten, sorgte
der Rest schon mal für Fleisch auf dem Grill.
Nachdem alle Mäuler gestopft waren saß
man noch nett beisammen und gab sich der Brause hin. Nebenbei
lauschte man der kubanischen Musik der Becksmen. Nach 2 Stunden
konnte man auch schon fast alle Lieder mitträllern, da insgesamt
nur ca. 5 Songs immer wieder gespielt wurden.
Darunter die Favorites des Curling Teams:
„Así“ und „A qué le yo“.
Die Musik hielt ungefähr bis halb vier
Uhr morgens an, dann machte sich Sandmann Simon auf für Ruhe
zu sorgen, doch er war überrascht, als er am Lager der Becksmen
eintraf. Es war keine Menschenseele zu sehen. Doch plötzlich
tauchte etwas mit starker Bierfahne aus der Dunkelheit auf.
Simon fragte ich: „Könntest du…?“ und das etwas antwortete:
„Die Musik leiser machen? Kein Problem.“ Danach war es auch
Simon möglich in Ruhe zu schlafen.
Der nächste Morgen. Geweckt wurde das
Curling Team mit den Zeilen: “Guten Morgen, Guten Morgen, Guten
Morgen Sonnenschein,…!“ Diese sanften Klänge ertönten aus dem
Partywagen der Becksmen.
Als erster Tagespunkt stand für glaube
ich alle Teammitglieder duschen an. Die Sanitären Anlagen, die
genutzt werden konnten waren in Ordnung. Danach machte sich
die Mannschaft mit gepackten Strandsachen auf den Ort des, vorher
gebuchten, Frühstückes zu suchen.
Nach kurzer Suche fand man schließlich
in einem Hinterhof eines kleinen Hotels das „Frühstückbuffet“.
Man sagte mir es sei luxuriös gewesen im Vergleich zum Frühstück
in Damp. Ein paar Frühstückseier zu meinen Brötchen und ein
kleines Müsli hätten mir trotzdem sehr gut gefallen. Aber nun
gut, Schwamm drüber. Im Urlaub ist nun mal alles etwas teurer.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf
den Weg zur heiligen Spielstätte, dem Südstrand.
An
der Spielstätte angekommen hieß es erstmal Windrichtung auschecken
und Flagge hissen. Kurz danach ging es auch schon los. Das erste
Spiel stand an. Und dann mussten gleich beide Mannschaften des
Curling Teams ran. Das Mixed –Team um Moneike, Kadda, Tim und
Simon gewann das erste Spiel im Shoot-out.
Nachdem man die ersten Wunden und sich
selber in der angenehm temperierten Ostsee gekühlt hatte, allen
klar: „Das wird ein verdammt anstrengender Tag“.
Nachdem die Damen ihr zweites Spiel absolviert
hatten blieb auch mal etwas Zeit sich die anderen Teams anzugucken
oder sich etwas Nahrhaftes, wie z.B. Quark mit Himbeeren in
die Figur zu schaufeln.
So saßen wir alle vereint am Strand und
ließen uns von der Sonne brutzeln, die uns den ganzen Tag lang
verwöhnte. Der ein oder andere bereute später, dass er sich
entweder nicht rechtzeitig, oder nicht häufig genug eingecremt
hatte. So gab es Sonnenbrände auf Armen, Rücken, Füßen und manch
einer verbrannte sich sogar den sorgsam gezogenen Scheitel (Silja).
Was lernen wir daraus? Bevor es an Strand geht immer gut die
Birne mit Sonnencreme polieren, sonst wird Haare kämmen zur
Tortur.
Interessant anzusehen war auch, wie andere
Teams versucht haben sich gegen die brütende Hitze zu schützen.
Hierbei vielen vor allem die Becksmen und das Team Havanna Club
auf, die zahlreiche gekühlte alkoholische Getränke aus ihren
Versorgungswagen (auch mit Musik ausgestattet) zu sich nahmen.
Die Hitze wurde anscheinend besiegt und manche schienen sogar
durch diese ominösen Getränke gedopt zu werden. So viel vor
allem ein Teammitglied des Havanna Club Teams auf. Er war hoch
und breit wie ein Kleiderschrank einer Großfamilie und seine
Waden hatten den Umfang eines Ölfasses. Nahm er den Basketball
in die Hand, so wirkte er wie ein Tischtennisball, den er jederzeit
mit zwei Fingern zerdrücken könnte. Er erinnerte etwas an Obelix,
der ja bekanntlich als Kind in den Zaubertrank fiel, nur dieser
Spieler ist wohl er in den „Rumtopf“ des Havanna Teams gefallen.
Naja,
so ging der Tag dann voran. Manche Spiele gingen verloren, manche
wurden gewonnen. Manche waren besonders spaßig (vielen Dank
an 54’, 74’, 90’, 2010). Manche aber auch eng umkämpft. Sportliches
Highlight des Tages war sicherlich Tims Sieg beim Shout-Out.
Souverän ließ er alle Gegner hinter sich. Egal ob sie einen
Kopf größer oder 5 Köpfe kleiner waren. Im Finale ließ er keine
Gnade walten und schoss eiskalt ein kleines Mädchen und einen
gut gebauten Jungspunt aus dem Rennen.
Nach der letzten Runde, in der „Wer ist
kalt und rutscht gut? Das Curling Team- Die 3.Reserve“ noch
mal ran musste ging es zurück zum Zeltplatz.
Dort hieß es erstmal duschen. Also kramte
man seine Sachen aus seinem Zelt, das mittlerweile eine Innentemperatur
von an die 90 Grad Celsius hatte und begab sich in die Duschen.
Anschließen wurde noch Brause und Wasser nachgekauft.
Als sich schließlich alle Teammitglieder
schick gemacht hatten ging es auf in die Innenstadt von Burg,
der sozusagen Hauptstadt Fehmarns. Wir suchten dort ein Lokal,
da wir uns entschlossen hatten nicht erneut zu grillen.
Man
endete schließlich bei einem italienischen Ristaurante, das
scheinbar unter Österreichischer Führung stand (Akzent des Hauptkellners).
Wir saßen kuschelig mit 10 Personen an einem für ca. 7-8 Personen
ausgelegten Tisch. Aber das war allen egal. Wir hatten alle
einen riesen Hunger. Das Essen kam schneller als erwartet und
so kamen Vermutungen auf man wolle uns schnell wieder raus haben
aus dem Laden, aber da hatten sie die Rechnung ohne Julia gemacht,
denn die genoss ihre Pizza und das kann dauern, dauern, dauern……
Dem
Rest der Gruppe machte das nichts aus. Man nutzte die Zeit um
seine Gedanken über den Tag und andere unwichtige Sachen auszutauschen.
Nach unserem Restaurantbesuch bummelten wir noch etwas durch
die Burger Innenstadt. Die Herren kauften noch das ein oder
andere Schmuckstück für die Damen, so auch Simon, der auf einen
fliegenden Händler im roten Latexstring traf (Junggesellenabschied)
und so kaufte er ein süßes Bettlerarmband für seine Freundin.
Natürlich nur um sie glücklich zu machen und nicht um die besoffenen
Typen um sich rum loszuwerden.
Zurück am Zeltplatz beschloss man noch
einmal zum Südstrand zu fahren. So wurden kurzerhand Stühle,
Süßigkeiten und natürlich die Brause ins Auto geschmissen und
es ging los.
Nur Vala und ihr Freund nahmen aus bis heute unerklärlichen
Gründen nicht an dieser nächtlichen Expedition teil. Dies ist
wohl ein Fall für Akte X oder X Factor das Unfassbare.
Naja so chillte man noch ein bisschen am Strand und lauschte
den Wellen und einigen Verrückten die noch in der Ostsee schwammen.
Nach
diesem späten Ausflug hieß es für fast aller Curler: „Husch,
husch, ab ins Säckchen.“ Zum Glück blieb es diese Nacht ruhig,
so dass alle ihren Schönheitsschlaf erhielten. Alle bis auf
die, die sich noch aufmachten die BeachBasketballParty zu erkunden.
Doch nach kurzem Betrachten („Die waren alle so besoffen“, ließ
Moneike am nächsten morgen verkunden) und ein, zwei oder mehreren
Brausen machten sich auch sie auf ins Land der Träume, wenn
man nicht gerade nen Förster neben sich liegen hatte, der meinte
er müsste mitten i n der Nacht anfangen zu sägen….:-) .
SO brach dann auch der Sonntagmorgen herein.
Wieder erläutete das Guten Morgen Lied der Becksmen. Man sollte
meinen, dass das Team nun ausgeschlafen war, doch eher das Gegenteil
war der Fall. Überall sah man gääääähhhhhhhnnnneeeeennnnnddddeeeeee
Menschen und Morgenmuffel waren auch am Start (z.B. Tim). Diese
Leute sprach man in ihrer ca. 2 stündigen Aufwachphase besser
nicht an.
Bevor man sich aufmachte zum Frühstück
gingen einige Curler duschen und andere räumten schon mal ihr
Lager.
Beim Frühstücksbuffet hatte sich nichts
geändert, auch wenn es der ein oder andere sich erhofft hatte.
Es gab Brötchen, Brot, Butter, zwei Sorten Wurst, eine Sorte
Käse und 4-5 Sorten Marmelade. Man gab sich also mit dem zufrieden
was da war und freute sich über die kleinen Dinge des Lebens,
wie z.B. kalten Kakao (oder KAKAU ,wie es nach fehmarnscher
Schreibweise lautet). Gut gestärkt ging es auf zum Strand, nur
Simon war nicht pünktlich zur Abfahrt erschienen. Er hatte einfach
noch was Besseres zu tun und so mussten alle auf ihn warten.
Am Strand wieder dasselbe Ritual. Wind
auschecken, was diesmal sehr leicht war, da es fast Stürmte
und Fahne hissen. Die objektive Qualität des Wetters hatte in
der Nacht ebenfalls deutlich nachgelassen, was sich aber im
laufe des Tages ändern sollte.
Nach
kurzer Aklimatisierungsphase ging es dann auch schon wieder
los. Als erstes für das Curling Team, also die Damenmannschaft.
Später musste dann wieder parallel gespielt werden. Als klar
war, dass keins der Curling Teams in die Finalrunde kommen
sollte wurde einfach so der Tag am Strand genossen, bis auf
vier Personen, die sich schon vorzeitig auf den Heimweg machten,
blieben alle bis zu den Finalspielen, von denen allerdings nur
das dritte, also das Mixed Finale, bestaunt wurde. Man begab
sich hierzu auf den Center Court des Südstrandes. Passend zum
Finale war auch die Sonne zurückgekehrt und so wurde man fast
eins mit dem Sand, als man so in der Sonne saß. Der ein oder
andere mag sich gefühlt haben wie ein Hähnchen am Grillspieß
nur das wir uns selber wenden mussten.
Nach dem letzten Finale machten sich dann auch die restlichen
Curler auf eine letzte Dusche zu nehmen und GEMÜTLICH die Lager
zu räumen.
Dann ging es auch schon auf den Heimweg, auf dem keine besonderen
Vorkommnisse mehr wahrgenommen wurden, weil alle Insassen der
Autos, bis auf die Fahrer sich im Halbschlaf befanden.
Und
so schnell war das Wochenende rum. Wir bedanken uns auch noch
mal extra bei den Becksmen für den Gummihammer, die Aprés-Sun-Lotion
und die gute Unterhaltung, sowie das durchaus sehr spaßige Freundschaftsspiel,
das in einem 15-Meter Shout-Out endete und bei dem der Sieger
nie wirklich ermittelt wurde. Dies kann ja beim nächsten Aufeinadertreffen
geschehen. Also noch mal vielen Dank auch an alle anderen Teams
für meistens Faire und oftmals sehr spaßige Spiele.
Dieses Wochenende wird uns allen sicher noch allen lange in
Erinnerung bleiben. Schließen möchte ich mit den Worten Así,……Así
und…. A qué le yo, yo.
Vielen Dank an alle, die sich diesen oftmals verwirrenden Bericht
bis zum Ende durchgelesen haben.
Mit curligen Grüßen
Simon Temps
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