the curling team



the curling team

 

Home The Curling Team Spieler Beachtour CT-Cup & Events Forum Impressum
 



Home
zurück


 

Fehmarn 2006

Fotos

Así…..a qué le yo, yo……Así… es machten sich dank Steph 8 ½ aktive Curler (dazu später mehr) und 1 ½ Betreuer auf, den Südstrand von Fehmarn unsicher zu machen.

Moneike, Steph und Britta sind direkt angereist, so dass sich in Lüneburg nur Vala + Freund, Tim und Kadda, Simon und Silja und Julia versammelten um gemeinsam den Weg auf die Insel anzutreten. Man wollte sich um 15.45 Uhr am MTV Platz treffen. Um halb fünf war Vala dann auch schon da J. Man sagte mir, daß dies ein ganz gewöhnlicher Zustand sei.

Nun gut auf ging’s. Man kam zügig voran. Nur im Auto von Tims Eltern gingen komische Sachen vor sich. Verzweifelt versuchten Tim und Simon in den fünften Gang zu schalten, doch das Auto schien einen eigenen Willen zu haben. Selbst ein Fahrerwechsel brachte nichts. Man dachte sich schließlich: „Die muss einfach eine 4-Gang-Automatik sein, an uns liegt es jedenfalls nicht, dass der Motor so hoch dreht.“

Naja man setzte die Reise fort bis kurz vor Hamburg der große Stau kam. Schnell waren alle genervt. Vor allem Kadda und Silja waren leicht reizbar. Ein kleines „oh..guck mal da…“ der Männer im vorderen Abteil des Wagens reichte aus sie aus der Fassung zu bringen….

Kurz nach Hamburg hatten wir dann wieder freie Fahrt und konnten nun unbeschwert unsere Reise nach Fehmarn fortsetzen.

Endlich angekommen wurden wir herzlich von Moneike und Co. Begrüßt. (Tims Auto war auf Grund eines McDonalds Besuch auch mit Abstand letzter). Auch EVA von den Becksmen wartete schon im rosa Trikot und kurzem violetten Röckchen um das komplette Curling Team begrüßen zu können.

Dann ging es ans Zeltaufbauen. Simon und Silja hatten vorher groß rumgetönt sich hätten im Keller nur drei Minuten zum Aufbau ihres Zeltes gebraucht, doch sie hatten die Rechnung ohne den ausgetrockneten, steinharten, fehmarner Boden vor der Sporthalle in Burg gemacht. So schlugen sie Hering um Hering krumm bis ihr Zelt einen einigermaßen festen Halt hatte. Alle anderen waren natürlich schon längst fertig, da die von Silja und Simon angegebene Aufbauzeit mittlerweile um ungefähr da zehnfache überschritten war.

Nun hieß es erstmal Lage erkunden und dann gemütlich eine Brause (Beck’s Green Lemon) schlürfen. Während sich einige Teammitglieder um die Anmeldung kümmerten, sorgte der Rest schon mal für Fleisch auf dem Grill.

Nachdem alle Mäuler gestopft waren saß man noch nett beisammen und gab sich der Brause hin. Nebenbei lauschte man der kubanischen Musik der Becksmen. Nach 2 Stunden konnte man auch schon fast alle Lieder mitträllern, da insgesamt nur ca. 5  Songs immer wieder gespielt wurden. Darunter die Favorites des Curling Teams: „Así“ und „A qué le yo“.

Die Musik hielt ungefähr bis halb vier Uhr morgens an, dann machte sich Sandmann Simon auf für Ruhe zu sorgen, doch er war überrascht, als er am Lager der Becksmen eintraf. Es war keine Menschenseele zu sehen. Doch plötzlich tauchte etwas mit starker Bierfahne aus der Dunkelheit auf. Simon fragte ich: „Könntest du…?“ und das etwas antwortete: „Die Musik leiser machen? Kein Problem.“ Danach war es auch Simon möglich in Ruhe zu schlafen.

Der nächste Morgen. Geweckt wurde das Curling Team mit den Zeilen: “Guten Morgen, Guten Morgen, Guten Morgen Sonnenschein,…!“ Diese sanften Klänge ertönten aus dem Partywagen der Becksmen.

Als erster Tagespunkt stand für glaube ich alle Teammitglieder duschen an. Die Sanitären Anlagen, die genutzt werden konnten waren in Ordnung. Danach machte sich die Mannschaft mit gepackten Strandsachen auf den Ort des, vorher gebuchten, Frühstückes zu suchen.

Nach kurzer Suche fand man schließlich in einem Hinterhof eines kleinen Hotels das „Frühstückbuffet“. Man sagte mir es sei luxuriös gewesen im Vergleich zum Frühstück in Damp. Ein paar Frühstückseier zu meinen Brötchen und ein kleines Müsli hätten mir trotzdem sehr gut gefallen. Aber nun gut, Schwamm drüber. Im Urlaub ist nun mal alles etwas teurer.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur heiligen Spielstätte, dem Südstrand.

An der Spielstätte angekommen hieß es erstmal Windrichtung auschecken und Flagge hissen. Kurz danach ging es auch schon los. Das erste Spiel stand an. Und dann mussten gleich beide Mannschaften des Curling Teams ran. Das Mixed –Team um Moneike, Kadda, Tim und Simon gewann das erste Spiel im Shoot-out.

Nachdem man die ersten Wunden und sich selber in der angenehm temperierten Ostsee gekühlt hatte, allen klar: „Das wird ein verdammt anstrengender Tag“.

Nachdem die Damen ihr zweites Spiel absolviert hatten blieb auch mal etwas Zeit sich die anderen Teams anzugucken oder sich etwas Nahrhaftes, wie z.B. Quark mit Himbeeren in die Figur zu schaufeln.

So saßen wir alle vereint am Strand und ließen uns von der Sonne brutzeln, die uns den ganzen Tag lang verwöhnte. Der ein oder andere bereute später, dass er sich entweder nicht rechtzeitig, oder nicht häufig genug eingecremt hatte. So gab es Sonnenbrände auf Armen, Rücken, Füßen und manch einer verbrannte sich sogar den sorgsam gezogenen Scheitel (Silja). Was lernen wir daraus? Bevor es an Strand geht immer gut die Birne mit Sonnencreme polieren, sonst wird Haare kämmen zur Tortur.

Interessant anzusehen war auch, wie andere Teams versucht haben sich gegen die brütende Hitze zu schützen. Hierbei vielen vor allem die Becksmen und das Team Havanna Club auf, die zahlreiche gekühlte alkoholische Getränke aus ihren Versorgungswagen (auch mit Musik ausgestattet) zu sich nahmen. Die Hitze wurde anscheinend besiegt und manche schienen sogar durch diese ominösen Getränke gedopt zu werden. So viel vor allem ein Teammitglied des Havanna Club Teams auf. Er war hoch und breit wie ein Kleiderschrank einer Großfamilie und seine Waden hatten den Umfang eines Ölfasses. Nahm er den Basketball in die Hand, so wirkte er wie ein Tischtennisball, den er jederzeit mit zwei Fingern zerdrücken könnte. Er erinnerte etwas an Obelix, der ja bekanntlich als Kind in den Zaubertrank fiel, nur dieser Spieler ist wohl er in den „Rumtopf“ des Havanna Teams gefallen.

Naja, so ging der Tag dann voran. Manche Spiele gingen verloren, manche wurden gewonnen. Manche waren besonders spaßig (vielen Dank an 54’, 74’, 90’, 2010). Manche aber auch eng umkämpft. Sportliches Highlight des Tages war sicherlich Tims Sieg beim Shout-Out. Souverän ließ er alle Gegner hinter sich. Egal ob sie einen Kopf größer oder 5 Köpfe kleiner waren. Im Finale ließ er keine Gnade walten und schoss eiskalt ein kleines Mädchen und einen gut gebauten Jungspunt aus dem Rennen.

Nach der letzten Runde, in der „Wer ist kalt und rutscht gut? Das Curling Team- Die 3.Reserve“ noch mal ran musste ging es zurück zum Zeltplatz.

Dort hieß es erstmal duschen. Also kramte man seine Sachen aus seinem Zelt, das mittlerweile eine Innentemperatur von an die 90 Grad Celsius hatte und begab sich in die Duschen. Anschließen wurde noch Brause und Wasser nachgekauft.

Als sich schließlich alle Teammitglieder schick gemacht hatten ging es auf in die Innenstadt von Burg, der sozusagen Hauptstadt Fehmarns. Wir suchten dort ein Lokal, da wir uns entschlossen hatten nicht erneut zu grillen.

Man endete schließlich bei einem italienischen Ristaurante, das scheinbar unter Österreichischer Führung stand (Akzent des Hauptkellners). Wir saßen kuschelig mit 10 Personen an einem für ca. 7-8 Personen ausgelegten Tisch. Aber das war allen egal. Wir hatten alle einen riesen Hunger. Das Essen kam schneller als erwartet und so kamen Vermutungen auf man wolle uns schnell wieder raus haben aus dem Laden, aber da hatten sie die Rechnung ohne Julia gemacht, denn die genoss ihre Pizza und das kann dauern, dauern, dauern……

Dem Rest der Gruppe machte das nichts aus. Man nutzte die Zeit um seine Gedanken über den Tag und andere unwichtige Sachen auszutauschen. Nach unserem Restaurantbesuch bummelten wir noch etwas durch die Burger Innenstadt. Die Herren kauften noch das ein oder andere Schmuckstück für die Damen, so auch Simon, der auf einen fliegenden Händler im roten Latexstring traf (Junggesellenabschied) und so kaufte er ein süßes Bettlerarmband für seine Freundin. Natürlich nur um sie glücklich zu machen und nicht um die besoffenen Typen um sich rum loszuwerden.

Zurück am Zeltplatz beschloss man noch einmal zum Südstrand zu fahren. So wurden kurzerhand Stühle, Süßigkeiten und natürlich die Brause ins Auto geschmissen und es ging los.
Nur Vala und ihr Freund nahmen aus bis heute unerklärlichen Gründen nicht an dieser nächtlichen Expedition teil. Dies ist wohl ein Fall für Akte X oder X Factor das Unfassbare.
Naja so chillte man noch ein bisschen am Strand und lauschte den Wellen und einigen Verrückten die noch in der Ostsee schwammen.

Nach diesem späten Ausflug hieß es für fast aller Curler: „Husch, husch, ab ins Säckchen.“ Zum Glück blieb es diese Nacht ruhig, so dass alle ihren Schönheitsschlaf erhielten. Alle bis auf die, die sich noch aufmachten die BeachBasketballParty zu erkunden. Doch nach kurzem Betrachten („Die waren alle so besoffen“, ließ Moneike am nächsten morgen verkunden) und ein, zwei oder mehreren Brausen machten sich auch sie auf ins Land der Träume, wenn man nicht gerade nen Förster neben sich liegen hatte, der meinte er müsste mitten i n der Nacht anfangen zu sägen….:-) .

SO brach dann auch der Sonntagmorgen herein. Wieder erläutete das Guten Morgen Lied der Becksmen. Man sollte meinen, dass das Team nun ausgeschlafen war, doch eher das Gegenteil war der Fall. Überall sah man gääääähhhhhhhnnnneeeeennnnnddddeeeeee Menschen und Morgenmuffel waren auch am Start (z.B. Tim). Diese Leute sprach man in ihrer ca. 2 stündigen Aufwachphase besser nicht an.

Bevor man sich aufmachte zum Frühstück gingen einige Curler duschen und andere räumten schon mal ihr Lager.

Beim Frühstücksbuffet hatte sich nichts geändert, auch wenn es der ein oder andere sich erhofft hatte. Es gab Brötchen, Brot, Butter, zwei Sorten Wurst, eine Sorte Käse und 4-5 Sorten Marmelade. Man gab sich also mit dem zufrieden was da war und freute sich über die kleinen Dinge des Lebens, wie z.B. kalten Kakao (oder KAKAU ,wie es nach fehmarnscher Schreibweise lautet). Gut gestärkt ging es auf zum Strand, nur Simon war nicht pünktlich zur Abfahrt erschienen. Er hatte einfach noch was Besseres zu tun und so mussten alle auf ihn warten.

Am Strand wieder dasselbe Ritual. Wind auschecken, was diesmal sehr leicht war, da es fast Stürmte und Fahne hissen. Die objektive Qualität des Wetters hatte in der Nacht ebenfalls deutlich nachgelassen, was sich aber im laufe des Tages ändern sollte.

Nach kurzer Aklimatisierungsphase ging es dann auch schon wieder los. Als erstes für das Curling Team, also die Damenmannschaft. Später musste dann wieder parallel gespielt werden. Als klar war, dass keins der  Curling Teams in die Finalrunde kommen sollte wurde einfach so der Tag am Strand genossen, bis auf vier Personen, die sich schon vorzeitig auf den Heimweg machten, blieben alle bis zu den Finalspielen, von denen allerdings nur das dritte, also das Mixed Finale, bestaunt wurde. Man begab sich hierzu auf den Center Court des Südstrandes. Passend zum Finale war auch die Sonne zurückgekehrt und so wurde man fast eins mit dem Sand, als man so in der Sonne saß. Der ein oder andere mag sich gefühlt haben wie ein Hähnchen am Grillspieß nur das wir uns selber wenden mussten.

Nach dem letzten Finale machten sich dann auch die restlichen Curler auf eine letzte Dusche zu nehmen und GEMÜTLICH die Lager zu räumen.

Dann ging es auch schon auf den Heimweg, auf dem keine besonderen Vorkommnisse mehr wahrgenommen wurden, weil alle Insassen der Autos, bis auf die Fahrer sich im Halbschlaf befanden.

Und so schnell war das Wochenende rum. Wir bedanken uns auch noch mal extra bei den Becksmen für den Gummihammer, die Aprés-Sun-Lotion und die gute Unterhaltung, sowie das durchaus sehr spaßige Freundschaftsspiel, das in einem 15-Meter Shout-Out endete und bei dem der Sieger nie wirklich ermittelt wurde. Dies kann ja beim nächsten Aufeinadertreffen geschehen. Also noch mal vielen Dank auch an alle anderen Teams für meistens Faire und oftmals sehr spaßige Spiele.

Dieses Wochenende wird uns allen sicher noch allen lange in Erinnerung bleiben. Schließen möchte ich mit den Worten Así,……Así und…. A qué le yo, yo.

Vielen Dank an alle, die sich diesen oftmals verwirrenden Bericht bis zum Ende durchgelesen haben.

Mit curligen Grüßen
Simon Temps