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Hamburg 2008

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Premiere in Hamburg, büllllüülllüüpppüüüüüüpppp oder wie lange brauchen eigentlich acht-Minuten-Nudeln?

Diesmal beginnt unsere Geschichte schon viel früher im Jahr. Auf der Suche nach einem neuen Standort für ein Beachturnier machten sich im Winter 2007/2008 der könichliche PR-Minister (und was sonst noch für Ämter innehält), die könichliche Sozialministerin und dem Könich höchstselbst auf den Weg in das nahe Hamburg, um dort das neu eröffnete Beach-Center in Augenschein zu nehmen.
Nach einer Besichtigungstour und einem netten Gespräch mit Olaf KÖNIG, dem Geschäftsführer, waren wir  vollkommen zufrieden und begeistert von dieser Anlage. Beachen im Winter wäre auch möglich, wenn nicht die eigentliche Basketballsaison im Wege stünde. Von der Euphorie gepackt fragten wir uns dann, wie wir bloß ein Beachturnier selbst auf die Beine stellen könnten. Nach einigen Überlegungen fiel uns dann ein: „Ach Mensch, die Krabbe, als der Godfather der Organisation von Beachturnieren bekannt, hat doch bestimmt das fachmännische Grundwissen!“ Wir fragen ihn einfach.

Zwei drei Tage später rief ich die Krabbe an, erzählte ihm alles und er war sofort dafür, Hamburg als neuen Standort zu gewinnen. Und nun schon war es soweit: Hamburg als Premiere und Eröffnungsturnier der Beachsaison 2008.

Und sie reisten alle an: die Königin, die könichliche Entööö, Nadja und Katja, letzte erstmals dabei und auch als Pöbel-Katja bekannt. Der könichliche Spaßmacher, der königliche PR Minister, der könichliche Sündebock, die Sandra, dem Könich und die Sozialministerin. Das Volk von C-Urling war wieder größtenteils vereint. Alle waren sie gekommen, um das in der Ausschreibung hoch gelobte Nudel- und Südfrüchtebuffet zu genießen. Alle wollten mit frisch zubereiteten Cocktails, die Lampe und Mike vom Havana Team bereitgestellt hatten, über das Freibad- und Beachplatz-Gelände flanieren. Auch  frisches Becks kam, entweder aus unserem Kästen oder von Bierwart der Becksmen höchstpersönlich. Wobei??.. Stefan: hast du wirklich Bier mitgebracht?!?!? Egal.
So saßen und standen wir am Freitag Abend, vereint mit einem frischen Cuba Libre und einem Mojito beisammen und erfreuten uns, dass wir das Freibad für uns alleine hatten, denn nach Hamburg waren gefühlte acht Teams angereist. Uns machte das nichts aus, denn wir hatten ja uns.

Ich weiß nicht mehr wer wann mit wem ins Zelt gekrochen ist, aber ich vernahm am nächsten Morgen von Vereinzelten, dass es bereits hell war, als sie ins Zelt verschwanden.

Am Samstag begrüßten sich morgens Määäuuussssccchhheeen, dem Könich und Bierwart mit einem frischen bbbüüüüüdddddüülllüüüpppp oder so. Nur eingefleischte Cineasten verstanden es, aber alle freuten sich darüber!

Dann ging das eigentliche Spektakel los. Um zwei Tage durch Beachbasketball zu spielen, reichte die Anzahl der gemeldeten Teams nicht aus. Somit wurde kurzer Hand entschieden, dass neben Beachbasketball, auch Beachsoccer und Beachvolleyball gespielt werden soll. Soweit ich das beurteilen kann, hatten alle eine Menge Spaß und mit der Zeit auch richtig bös Hunger. Denn wer an der frischen Luft Leistungsport betreibt, muss an die Elektrolyte denken.

Normalerweise bekocht sich das Curling Team am Freitag selbst und am Samstag lässt man kochen. Wir sind in der Vergangenheit relativ gut mit dieser Regelung gefahren. Naja, ich muss jetzt schon wieder herzhaft lachen, wenn ich an das ausgewogene und vielfältige Buffet von Nudeln und Südfrüchten denke: eigentlich kann ich gerade nicht wirklich meinen Monitor sehen, da Tränen vor Lachen mein Augelicht schmälern.

Machen wir ein Quiz: Was versteht der normale Bürger unter einem Buffet? Fragen wir mal Wikipedia:

"Das Buffet ist eine besondere Art der Speisenpräsentation. Statt der herkömmlichen Menüfolge (z.B. Vorspeise, Hauptgericht, Dessert), welche am Tisch des Gastes serviert wird, werden bei einem Buffet alle Speisen gleichzeitig auf einem separaten Tisch aufgetragen und ansprechend arrangiert, und der Gast kann sich seinen Vorlieben entsprechend selbst bedienen.
Man unterscheidet zwischen kalten Buffets, auf denen hauptsächlich Käse-, Wurst- und Fischplatten, Salate, Backwaren und Butter sowie kleinere kalte Speisen und verschiedene Desserts angeboten werden, und warmen Buffets, die neben den genannten Bestandteilen auch Suppen, verschiedene Fleisch- und Fischgerichte sowie unterschiedliche Beilagen bereit halten." (Wikipedia: Buffet (Speise))

Okay, das hätten wir geklärt und ich möchte kurz erwähnen, dass wir alle wussten, dass es sich um ein Nudelbuffet handelt. Nun gut, alle hatten bestialischen Hunger, in unseren Köpfen spukten Bilder von Lasagne, Tortillini, Spaghetti, Carneloni usw. umher. Das Wasser schoss uns in den Mund, wir sabberten fast und dann….. BONG willkommen in der Realität: eine große Schale Nudeln, eine Bottich Soße aus dem Tankwagen und ne Kiepe Obstsalat aus der Dose. Großes Kino!! Insgesamt standen wir dann 35 Minuten an, um Nudeln zu bekommen. Dabei waren Zickenkriege und Kämpfe um den besten Platz in der Warteschlange vorprogrammiert. Es war wirklich so, dass Nudeln, die normalerweise acht Minuten brauchen bis sie fertig sind dann in rekordverdächtigen 35 Minuten aufgetischt wurden.
Aber die eigentliche Krönung war, dass Lampe das Fachküchenpersonal nach Parmesan fragte.  Normalerweise ist das ja eine Herausforderung, der normales Küchenpersonal gewachsen sein sollte. Fragwürdig war jedoch schon die Antwort...

... des "Kochs": "Was ist das denn? Kenne ich nicht."
Lampe: "Junge, dass ist Käse, den man auf die Nudeln geben kann, damit das Essen noch schmackhafter wird"
Koch: "Ah, Gouda! Kommt sofort!

Black BeautyAls wir denn alle satt waren, konnten wir uns ausgiebig unserer Abendgestaltung widmen. Wir schlossen Bekanntschaften mit anderen Teams, tranken Cuba Libre und freuten uns, dass wir so gut gegessen hatten. Es war herrlich.

Das ganze Wochenende war die Stimmung sehr gut. Es hat wieder einmal mächtig Spaß gemacht, mit den Füßen im Sand zu stehen und sich ab zu mal zu bewegen.

Auch trotz der Verpflegung, denn das Frühstück war wirklich mal sehr lecker und reichhaltig, wenn denn Sachen zum Belegen da waren. Hoffe ich, dass sich Hamburg als Standort festigt und wir auch 2009 dort wieder verweilen dürfen.

Nochmals einen herzlichen Dank an Lampe und Mike, daß ihr "Black Beauty" und den nötigen Schnickschnack mitgebracht habt.

Die Patentante