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Heidepark 2007

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C-Urling meets Heidepark

Vor gar nicht allzu langer Zeit, wollte unser Königspaar von C-Urling mal wieder etwas erleben. Und so beschloss man, das nicht weit entfernte Land des Heideparks aufzusuchen. Die Untertanen dort, waren ein lustiges Volk und ihr Land war voller kleiner Fahrgeschäfte und Attraktionen. Nicht lang geredet wurden die Sachen gepackt und mit den motorisierten Reisemobilen ging es los auf die Reise. Dieses sollte auch gleich eine Möglichkeit sein, die neuen Kronen auf ihre Beständigkeit zu testen.
Das huldvolle Königspaar Mona und Sandmann wurde wie immer begleitet von seiner treuen Gefolgschaft Moneike, Flex, Shorty sowie den beiden neuen Untertanen im wundervollen Königreich Entööö und Irish.

Als wir ankamen, gab es gleich eine böse Überraschung für Könich Simon und Königin Mona. Die Tore zu diesem gar schönen Land waren verschlossen und nur durch einen saftigen Wegezoll öffneten sich die Pforten zum Glück. Unser Königspaar ließ sich davon aber nicht entmutigen und beugte sich der Wegelagerei, um eintreten zu können.

Wie erwartet herrschte ein reges Treiben auf den Strassen. Jung und alt strömten zu den Toren hinein und verteilten sich in alle Himmelsrichtungen.
Kleine Bahnen fuhren querfeldein über die Wege und auch einige fuhren durch die Luft. Wir fragten uns, welchen Weg wir wohl einschlagen sollten, und entschieden uns dann für den rechten Weg, der gleich zu einem besonderen Erlebnis werden sollte. Auf diesem Pfad gab es wunderliche Dinge, die unsere Körper so anders aussehen ließen, Gerüche kamen aus Baumstämmen und man konnte seine Stärke beweisen und diese dann mit der Tierwelt vergleichen.

Zur Einstimmung auf einen magenaufreibenden Tag entschloss sich unsere Königin in das erstbeste Fahrgerät zu stürzen. Und schleppte ihre weibliche Gefolgschaft gleich mal mit. Auch wenn das Fahrgerät etwas anstößig aussah - "Ist das da ein Nippel?" - machte es allen Beteiligten einen riesigen Spaß.
Das war für den Anfang doch schon mal gar nicht so schlecht und so ging es dann auch gleich weiter zur nächsten Attraktion. Hier lockte ein Schiff, das sich wie ein Wunder durch die Luft bewegte. Immer auf und ab, so dass alle aus dem Freudenjuchzen gar nicht mehr raus kamen. Wir wussten alle, dieses würde ein gar wunderbarer Tag werden.

Wir folgten weiter unserem rechten Pfad und kamen nun an eine sogenannte Wildwasserbahn. Um sämtliche Elemente abzudecken, und da wir uns ja bereits schon in der Luft befanden, entschieden wir uns das Element Wasser nicht auszulassen Somit stürzten wir uns allesamt gleich mal in das Vergnügen. Aufgeteilt in ein Frauen- und ein Männerboot ging die bis dato noch trockene Fahrt los.
(Notiz: Der Fahrbetrieb wurde wegen Überladung des Männerbootes extrem aufgehalten.) Trocken blieb bei dieser Fahrt aber niemand, egal wie schwer das Boot war. Nun bot sich dann auch bald die passende Gelegenheit das erste Frühstück einzuleiten und die nassen Sachen und den angebrachten Wärmeautomaten zu trocknen.

Nach der Stärkung zog es uns in Richtung "Dessert Race". Von dieser Höllenmaschine wurde uns allen schon berichtet. Wir fragten uns, ob unser Mut ausreichen wurde dieses Gerät zu bezwingen. Man muss dazu sagen: weniger Nachdenken hilft bei einer Entscheidung.
Zwei von uns blieben zurück und passten auf die Verpflegung auf. Der Rest stürzte sich wagemutig ins Ungewisse. Ich würde hierzu gern von den freudigen Gesichtern beim Start der Maschine reden, aber durch die wahnsinnige Geschwindigkeit und die daraus resultierende Verzerrung verzichte ich an dieser stelle mal darauf

Auch diese Hürde war genommen und wir verfolgten immer noch dem rechten Weg. Ein kurzer Abstecher in eine Achterbahn sowie dem sogenannten "Mountain Rafting" war dabei unbedingt von Nöten. Wir liefen und liefen bis wir auf eine große Ansammlung von blassgrünen Fahrgeschäften kamen. Diese schienen nicht gerade sehr begehrt zu sein und deshalb waren die Schlangen zum Anstehen auch nicht so groß. Welch wunderbare Gelegenheit, seinen Magen zu testen indem man binnen 15 Minuten in drei verschiedenen Geräten sitz (Notiz: Nur die weiblich Gefolgschaft hat diesem Druck stand halten können.)

Um den Nerven und dem Magen etwas Ruhe zu gönnen, entschlossen wir uns den bisher gelaufen Weg wieder zurückzugehen und uns eine wundersame Show anzusehen. Dort wurden Puppen maschinell angetrieben und in Form eines Drehapparates und Dufteinflüssen aus der Luft wurde uns deren Geschichte erzählt. (Notiz: 20 Minuten können soooo lang sein.)

Danach ging es dann weiter in entgegengesetzter Richtung, denn die Grenzen des Heidepark-Landes waren noch lange nicht erreicht.

Hin und wieder hielten wir unsere erlebten Eindrücke mit unserem Blitzautomaten fest, damit wir auch unseren Enkeln noch von dieser Reise erzählen können. Es war uns sogar gestattet uns in der dort heimischen Kleidung ablichten zu lassen, die manchmal eher wie Maskerade aussah und doch sehr an die Tierwelt erinnerte.

Zu unserer rechten Seite erstreckte sich plötzlich erneut eine Wildwasserbahn. "Was mag an dieser nur anders sein?" fragten sich alle. Nicht lange gewartet - so ca. 30 Minuten - kannten wir den Unterschied:
Allein der Weg bis zur eigentlichen Attraktion war schon ein Highlight.
Unsere Strecke führte uns durch eine Mine wo wir Arbeiter bei ihren Tun oder auch Nicht-Tun beobachten konnten. Auch die Fahrt war anders als bei der ersten Bahn. Viel weiter ging es auf und ab bis wir an einen riesigen Wasserfall kamen und in die Tiefe stürzten. Zum Glück ist niemanden etwas passiert und auch mit der Nässe hielt es sich bei den meisten in Grenzen. (Notiz 1: Wenn Entööön sich duckten, wird man dahinter Nass.) (Notiz 2: Auch ein Frauenboot kann stecken bleiben, wenn der Könich mit an Bord ist.)

Wir schlenderten nun weiter unseres Weges und kamen zu einem riesigen Rapunzelturm. Nur versteckte sich dort keine holde Jungfrau. Bei näherer Betrachtung erkannten wir mutige Fahrgäste die in schwindelerregende Höhen gezogen, und dann ohne Vorankündigung einfach wieder fallen gelassen wurden. Schreie gingen durch die Luft und man konnte nicht erkennen ob vor Freude, oder vor Angst. Die Königin und ihre weiblichen Anhänger erfasste blankes Entsetzen. Bei aller Liebe zum Abenteuer, das war ihnen dann doch zu viel.
Nun war es der Könich der seinen unerschrockenen Mut beweisen wollte nachdem er sich bei dem blassgrünen Gerätschaften so aus der Affäre gezogen hatte. Er schnappte sich seinen treuen Hofnarren Flex und stürmte zum Eingang. Gespannt schauten die anderem den beiden "Irren" dabei zu, wie sich in ihr Verderben stürzten. Es vergingen ca. 15 Minuten bis wir die Schuhe unseres Könichs von unten her Erkannten. Er winkte uns tapfer zu und auch schon ein paar Sekunden später rasten seine Schuhe und der Rest von ihm dem Erdboden entgegen. Sie hatten es überstanden.
Wir huldigen unserem mutigen Könich und seinem Hofnarren!

Nun war es auch fast schon wieder Zeit den Heimweg anzutreten, aber eine kurze Fahrt mit einem Gerät welches extra aus der Schweiz importiert worden war, sollte für alle doch noch drin sein. (Notiz: Bobfahren kann bei nicht artgerechter Kopfhaltung zu Schmerzen im Nackenbereich führen.)

Ein Blick auf unsere Zeitanzeiger sagte uns, dass dieses wunderbare Land wieder zu verlassen war, bevor sich die Stadttore schlossen. Wir sattelten unsere Siebensachen und gingen in Richtung des Ausgangs. Welch wunderbarer Tag. Das Wetter war traumhaft und die Attraktionen des Landes ließen keine Wünsche offen. Zum Glück wurde diesmal beim verlassen des Reiches auf die Wegelagerei verzichtet. Wahrscheinlich war man sich dem Könich gewahr geworden.

Hinter den Stadtmauern beschlossen alle noch einen stärkenden Imbiss zu sich zu nehmen, bevor es wieder auf der Heimreise nach C-Urling ging. Was bietet sich hierfür besser an, als Würstchen und Kartoffelsalat. (Notiz: Großer Dank an die Proviantpacker.)

Aber nun war es dann doch Zeit sich auf die motorisierten Reisemobile aufzuteilen und gen Heimat zu fahren. Aber allen blieb die Erinnerung an einen wundervollen Tag mit viel Spaß. Sicher werden der Könich und seine Königin nicht das letzte mal in diesem Land zu Gast sein. (Shorty)