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C-Urling meets Heidepark
Vor
gar nicht allzu langer Zeit, wollte unser Königspaar von C-Urling
mal wieder etwas erleben. Und so beschloss man, das nicht weit
entfernte Land des Heideparks aufzusuchen. Die Untertanen dort,
waren ein lustiges Volk und ihr Land war voller kleiner Fahrgeschäfte
und Attraktionen. Nicht lang geredet wurden die Sachen gepackt
und mit den motorisierten Reisemobilen ging es los auf die Reise.
Dieses sollte auch gleich eine Möglichkeit sein, die neuen Kronen
auf ihre Beständigkeit zu testen.
Das huldvolle Königspaar Mona
und Sandmann wurde wie immer
begleitet von seiner treuen Gefolgschaft
Moneike,
Flex,
Shorty sowie den beiden neuen
Untertanen im wundervollen Königreich Entööö und Irish.
Als wir ankamen, gab es gleich eine böse
Überraschung für Könich Simon und Königin Mona. Die Tore zu
diesem gar schönen Land waren verschlossen und nur durch einen
saftigen Wegezoll öffneten sich die Pforten zum Glück. Unser
Königspaar ließ sich davon aber nicht entmutigen und beugte
sich der Wegelagerei, um eintreten zu können.
Wie erwartet herrschte ein reges Treiben
auf den Strassen. Jung und alt strömten zu den Toren hinein
und verteilten sich in alle Himmelsrichtungen.
Kleine Bahnen fuhren querfeldein über die Wege und auch einige
fuhren durch die Luft. Wir fragten uns, welchen Weg wir wohl
einschlagen sollten, und entschieden uns dann für den rechten
Weg, der gleich zu einem besonderen Erlebnis werden sollte.
Auf diesem Pfad gab es wunderliche Dinge, die unsere Körper
so anders aussehen ließen, Gerüche kamen aus Baumstämmen und
man konnte seine Stärke beweisen und diese dann mit der Tierwelt
vergleichen.
Zur Einstimmung auf einen magenaufreibenden
Tag entschloss sich unsere Königin in das erstbeste Fahrgerät
zu stürzen. Und schleppte ihre weibliche Gefolgschaft gleich
mal mit. Auch wenn das Fahrgerät etwas anstößig aussah - "Ist
das da ein Nippel?" - machte es allen Beteiligten einen riesigen
Spaß.
Das
war für den Anfang doch schon mal gar nicht so schlecht und
so ging es dann auch gleich weiter zur nächsten Attraktion.
Hier lockte ein Schiff, das sich wie ein Wunder durch die Luft
bewegte. Immer auf und ab, so dass alle aus dem Freudenjuchzen
gar nicht mehr raus kamen. Wir wussten alle, dieses würde ein
gar wunderbarer Tag werden.
Wir folgten weiter unserem rechten Pfad
und kamen nun an eine sogenannte Wildwasserbahn. Um sämtliche
Elemente abzudecken, und da wir uns ja bereits schon in der
Luft befanden, entschieden wir uns das Element Wasser nicht
auszulassen Somit stürzten wir uns allesamt gleich mal in das
Vergnügen. Aufgeteilt in ein Frauen- und ein Männerboot ging
die bis dato noch trockene Fahrt los.
(Notiz: Der Fahrbetrieb wurde wegen Überladung des Männerbootes
extrem aufgehalten.) Trocken blieb bei dieser Fahrt aber niemand,
egal wie schwer das Boot war. Nun bot sich dann auch bald die
passende Gelegenheit das erste Frühstück einzuleiten und die
nassen Sachen und den angebrachten Wärmeautomaten zu trocknen.
Nach der Stärkung zog es uns in Richtung
"Dessert Race". Von dieser Höllenmaschine wurde uns allen schon
berichtet. Wir fragten uns, ob unser Mut ausreichen wurde dieses
Gerät zu bezwingen. Man muss dazu sagen: weniger Nachdenken
hilft bei einer Entscheidung.
Zwei von uns blieben zurück und passten auf die Verpflegung
auf. Der Rest stürzte sich wagemutig ins Ungewisse. Ich würde
hierzu gern von den freudigen Gesichtern beim Start der Maschine
reden, aber durch die wahnsinnige Geschwindigkeit und die daraus
resultierende Verzerrung verzichte ich an dieser stelle mal
darauf
Auch diese Hürde war genommen und wir
verfolgten immer noch dem rechten Weg. Ein kurzer Abstecher
in eine Achterbahn sowie dem sogenannten "Mountain Rafting"
war dabei unbedingt von Nöten. Wir liefen und liefen bis wir
auf eine große Ansammlung von blassgrünen Fahrgeschäften kamen.
Diese schienen nicht gerade sehr begehrt zu sein und deshalb
waren die Schlangen zum Anstehen auch nicht so groß. Welch wunderbare
Gelegenheit, seinen Magen zu testen indem man binnen 15 Minuten
in drei verschiedenen Geräten sitz (Notiz: Nur die weiblich
Gefolgschaft hat diesem Druck stand halten können.)
Um
den Nerven und dem Magen etwas Ruhe zu gönnen, entschlossen
wir uns den bisher gelaufen Weg wieder zurückzugehen und uns
eine wundersame Show anzusehen. Dort wurden Puppen maschinell
angetrieben und in Form eines Drehapparates und Dufteinflüssen
aus der Luft wurde uns deren Geschichte erzählt. (Notiz: 20
Minuten können soooo lang sein.)
Danach ging es dann weiter in entgegengesetzter
Richtung, denn die Grenzen des Heidepark-Landes waren noch lange
nicht erreicht.
Hin
und wieder hielten wir unsere erlebten Eindrücke mit unserem
Blitzautomaten fest, damit wir auch unseren Enkeln noch von
dieser Reise erzählen können. Es war uns sogar gestattet uns
in der dort heimischen Kleidung ablichten zu lassen, die manchmal
eher wie Maskerade aussah und doch sehr an die Tierwelt erinnerte.
Zu unserer rechten Seite erstreckte sich
plötzlich erneut eine Wildwasserbahn. "Was mag an dieser nur
anders sein?" fragten sich alle. Nicht lange gewartet - so ca.
30 Minuten - kannten wir den Unterschied:
Allein der Weg bis zur eigentlichen Attraktion war schon ein
Highlight.
Unsere Strecke führte uns durch eine Mine wo wir Arbeiter bei
ihren Tun oder auch Nicht-Tun beobachten konnten. Auch die Fahrt
war anders als bei der ersten Bahn. Viel weiter ging es auf
und ab bis wir an einen riesigen Wasserfall kamen und in die
Tiefe stürzten. Zum Glück ist niemanden etwas passiert und auch
mit der Nässe hielt es sich bei den meisten in Grenzen. (Notiz
1: Wenn Entööön sich duckten, wird man dahinter Nass.) (Notiz
2: Auch ein Frauenboot kann stecken bleiben, wenn der Könich
mit an Bord ist.)
Wir schlenderten nun weiter unseres Weges
und kamen zu einem riesigen Rapunzelturm. Nur versteckte sich
dort keine holde Jungfrau. Bei näherer Betrachtung erkannten
wir mutige Fahrgäste die in schwindelerregende Höhen gezogen,
und dann ohne Vorankündigung einfach wieder fallen gelassen
wurden. Schreie gingen durch die Luft und man konnte nicht erkennen
ob vor Freude, oder vor Angst. Die Königin und ihre weiblichen
Anhänger erfasste blankes Entsetzen. Bei aller Liebe zum Abenteuer,
das war ihnen dann doch zu viel.
Nun war es der Könich der seinen unerschrockenen Mut beweisen
wollte nachdem er sich bei dem blassgrünen Gerätschaften so
aus der Affäre gezogen hatte. Er schnappte sich seinen treuen
Hofnarren Flex und stürmte zum Eingang. Gespannt schauten die
anderem den beiden "Irren" dabei zu, wie sich in ihr Verderben
stürzten. Es vergingen ca. 15 Minuten bis wir die Schuhe unseres
Könichs von unten her Erkannten. Er winkte uns tapfer zu und
auch schon ein paar Sekunden später rasten seine Schuhe und
der Rest von ihm dem Erdboden entgegen. Sie hatten es überstanden.
Wir huldigen unserem mutigen Könich und seinem Hofnarren!
Nun war es auch fast schon wieder Zeit
den Heimweg anzutreten, aber eine kurze Fahrt mit einem Gerät
welches extra aus der Schweiz importiert worden war, sollte
für alle doch noch drin sein. (Notiz: Bobfahren kann bei nicht
artgerechter Kopfhaltung zu Schmerzen im Nackenbereich führen.)
Ein Blick auf unsere Zeitanzeiger sagte
uns, dass dieses wunderbare Land wieder zu verlassen war, bevor
sich die Stadttore schlossen. Wir sattelten unsere Siebensachen
und gingen in Richtung des Ausgangs. Welch wunderbarer Tag.
Das Wetter war traumhaft und die Attraktionen des Landes ließen
keine Wünsche offen. Zum Glück wurde diesmal beim verlassen
des Reiches auf die Wegelagerei verzichtet. Wahrscheinlich war
man sich dem Könich gewahr geworden.
Hinter den Stadtmauern beschlossen alle
noch einen stärkenden Imbiss zu sich zu nehmen, bevor es wieder
auf der Heimreise nach C-Urling ging. Was bietet sich hierfür
besser an, als Würstchen und Kartoffelsalat. (Notiz: Großer
Dank an die Proviantpacker.)
Aber nun war es dann doch Zeit sich auf
die motorisierten Reisemobile aufzuteilen und gen Heimat zu
fahren. Aber allen blieb die Erinnerung an einen wundervollen
Tag mit viel Spaß. Sicher werden der Könich und seine Königin
nicht das letzte mal in diesem Land zu Gast sein. (Shorty)
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