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Weihnachtsfeier 2007

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Dem Könich gibt sich geschlagen!

Das erste Mal in der Geschichte des Curling Teams wurde die Idee einer Weihnachtsfeier auch mal in die Tat umgesetzt.
Am Anfang stand die Frage im Raum: Was machen wir? Diese Frage wurde schnell geklärt. Essen und Trinken sollten elementare Bestandteile unserer kleinen Feier sein. Eine Lokalität wurde auch schnell gefunden. Familie Töpperwien stellte netterweise ihr Haus inklusive Garten zur Verfügung. Wieso Garten? Nach alter Curler-Beach-Tradition sollte natürlich gegrillt werden und dafür ist ein Garten nun mal von Vorteil.

Nun wo alle wichtigen Entscheidungen getroffen waren konnte der Spaß beginnen. So fanden sich Silja, Dennis, Kadda, Julia, Ari, Shorty, Marko, Tim, Cori (danke, dass ihr den Weg von Osnabrück auf euch genommen habt, um mit uns zu feiern), Dini, Beauty, Vala, Andreas, Steph, dem Könich, Britta, Natascha-Chantal und Moneike am 22.12. im Casa de Töpperwien ein, um ein rauschendes Fest zu zelebrieren. Selbst die Königin trat die weite Reise aus dem fernen Ruhrpott an, um an diesem Spektakel teilzunehmen. Leider war die in diesem Jahr an der Beach-Luft geschnuppert habende Silke vorzeitig erkrankt. Sie schaffte es aber noch schnell der Britta die leckeren Brotteilchen mitzugeben, die sie in stundenlanger Arbeit gefertigt hatte. Danke dafür! Ach ja Silke, damit hast du dir einen Platz als SPIELERIN im Curling Team verdient! Wir sehen uns auf einem der Turniere! J

Als das Königspaar samt dem Kabinett eintraf waren sie überwältigt von der Gelb-Grünen-Dekoflut, die Natascha-Chantal-Melanie-Jaqueline liebevoll und im kleinsten Detail aufgefahren hatte. Vielen Dank dafür!

Nachdem das Buffet sich langsam füllte war klar, wer sich mal wieder draußen in die eisige Kälte stellen durfte. Schließlich hatten wir uns ja auch einen der kältesten Tage des Jahres ausgesucht. Bei 25 Grad und Sonnenschein kann ja jeder grillen. Dem Könich und sein treuer Außenminister feuerten mit der schnell selbst entwickelten Methode "Molotov" den Grill an, so dass die hungrigen Curler auch alle schnell etwas Nahrhaftes auf Ihren Tellern hatten. Zum Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz wurden den beiden Grillhelden leckere Getränke gereicht. Unter anderem Glühwein mit Schuss oder besser Schuss mit Glühwein. Leider war dieser schnell kalt, aber dem Könich dafür umso wärmer.

Auch die Dessertabteilung fand bei manchem reißenden Absatz. Vor allem der Grün-Gelbe-Curling-Team-Wackelpudding sorgte bei einigen für ausgelassene Stimmung. Für andere war er ungenießbar. Nach einem ausgiebigen Festschmaus und reichlich schwarz verkohlten Mashmellows ging man über zum nächsten Punkt auf der Festtagsordnung. Schrottgrabbelsack war für alle ein großer Spaß. Beim Tauschen der teilweise super trendigen und augenkrebsverursachenden Geschenke kam viel Hektik auf im Raum, denn immerhin gab es für das hässlichste Geschenk einen Zusatzpreis von größter Bedeutung: Den Curling-Pokal! Am Ende setzte sich ein Set Zinnlöffel am dekorativen Eichenbrett durch. Stolze Besitzerin und somit neue Preisträgerin des Pokals ist nun Shorty. Wir gratulieren zum Pokal und wollen wissen, ob die Löffel einen schönen Platz an Omas Wand gefunden haben?

Nach dem lustigen Grabbelsack wurde fröhlich weitergefeiert mit viel Gelächter und noch mehr Getränken. Am Ende neigten sich sogar, die vorher für reichlich eingeschätzten, Bierreserven, so dass Familie Töpperwien noch ein paar Flaschen aus dem privaten Bestand spendete. Einige stellten einfach um auf Mischgetränke oder Sekt, obwohl, das galt nur für eine mutige Curlerin. Nech, Kadda, 2 Gläser nur…Ja Ja!

Einige der wackeren Curler entschlossen sich den Abend im Vamos fortzusetzen. Fünf Taxifahrer und eine mutige Fahrradfahrerin machten sich somit auf um eine heiße Sohle aufs Paket zu legen. Kaum angekommen wippte auch schon der Finger des Außenministers munter im Takt rauf und runter. Nach ein paar weiteren Getränken wurde der Außenminister auch mutiger und setzte mehr ein, als nur den Zeigefinger = Sein Stimmungsbarometer. In der Menschenmasse stießen die lustigen Curler auch schon bald auf den königlichen Spaßmacher. Vor allem dieser, sowie dem Könich und dem Außenminister frönten ausgiebig der Havanna Club mit Colafärbung.

So tanzten und tranken die Curler bis in die frühen Morgenstunden. Einige riskierten mit munteren Tanzeinlagen Hals und Beinbruch. Die Königin wollte mit ihren Gemahlen eine Tanzfigur aus Dirty Dancing nachstellen, was allerdings an der Absprungschwäche der Königin scheiterte. Der königliche Spaßmacher wollte sich beim Tanzen mehr Platz verschaffen und breitete sich deswegen gleich selbst auf dem Boden aus. Man sollte nicht nach rumliegenden Bierflaschen treten, wenn man selbst schon leichte Koordinationsstörungen aufweist. Eine weitere kleinere, aber sehr mutige Curlerin ließ sich immer wieder auf ein Gespräch mit einem ihr unbekannten aber auf Augenhöhe befindlichen Mann ein bis ihr dieser zu anhänglich wurde. So schrat dem Könich ein, um seine Untertanin mit vollem Körpereinsatz zu retten. Nachdem der kleine Herr versuchte von Kadda Lippen fern zu halten und dabei versehentlich mit seiner die könichliche Wange tätschelte richtete sich dem Könich erbost auf und warf einen suchenden Blick um sich. Doch wo war der Übeltäter? Nach einiger Zeit richtete dem Könich sein Blick nach unten und erspähte das Häufchen Elend. Dem Könich wies den Herrn freundlich aber bestimmend zum Ausgang.

Nach dieser Aufregung hatten sich alle noch einen Absacker in einem beliebten Lüneburger Lokal verdient. Nur die Natascha verließ uns leider schon. Die restlichen 6 machten sich nach langer Wartezeit und einer heimtückischen Aktion der Minister und des Könichs mit zwei Taxen auf in Richtung Innenstadt. Unterwegs erfuhr man, dass das eigentliche Ziel bereits seit längerem, ca. 6 Monate, geschlossen hatte. So wurde schnell umdisponiert und man fand sich in der Sülze ein. Eine Kneipe, wo Gesetze keine Geltung haben und nur freundliche Menschen ihre letzten Schnäpse vor dem verdienten Feierabend mittags um 13 Uhr einnehmen. Dort konnten sich somit auch die Curler wohlfühlen.
Der königliche Spaßmacher und dem Könich gönnten sich erstmal eine Portion Pommes mit verdammt salziger Mayonnaise. Dem einzigen, dem diese zu schmecken schien war der königliche Außenminister. Dieser lehnte an einen Pfeiler und tanzte zu elektronischer Musik, wobei er folgende Laute hervorbrachte: Techno, Techno…..Pommes, Pommes J. Und er bestreitet es bis heute, obwohl es fünf Zeugen gibt!

Beim königlichen Spaßmacher und dem Könich stellte sich nach der Portion Pommes und einem weiteren Getränk die Müdigkeit ein. Auch die anwesenden Curlerinnen hatten arg mit dieser dunklen Macht zu kämpfen. Nur einer war fit wie Supercurler: Dem Außenminister!!! Er wollte noch bis 10 Uhr weiterfeiern. Der Rest der Gruppe entschied sich aber dann gegen halb sieben doch Richtung Heimat zu starten. Dem Könich musste sich an diesem Abend tatsächlich geschlagen geben und der Außenminister genießt größten Respekt. Vielleicht ist es dem Könich ja beim nächsten Mal möglich noch bis zum Brunch durchzuhalten. Es wäre ihm auf jeden Fall eine Freude diesen Abend noch mal zu wiederholen!

An dieser Stelle auch vielen Dank an alle Curler, die da waren und für ihre leckeren Mitbringsel. Dem Könich hofft auf Wiederholung im nächsten Jahr und freut sich schon sehr auf die Harztour 2008. (Simon)