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Dem Könich gibt sich geschlagen!
Das erste Mal in der Geschichte des Curling
Teams wurde die Idee einer Weihnachtsfeier auch mal in die Tat
umgesetzt.
Am Anfang stand die Frage im Raum: Was machen wir? Diese Frage
wurde schnell geklärt. Essen und Trinken sollten elementare
Bestandteile unserer kleinen Feier sein. Eine Lokalität wurde
auch schnell gefunden. Familie Töpperwien stellte netterweise
ihr Haus inklusive Garten zur Verfügung. Wieso Garten? Nach
alter Curler-Beach-Tradition sollte natürlich gegrillt werden
und dafür ist ein Garten nun mal von Vorteil.
Nun wo alle wichtigen Entscheidungen getroffen
waren konnte der Spaß beginnen. So fanden sich
Silja,
Dennis,
Kadda,
Julia,
Ari,
Shorty,
Marko,
Tim, Cori (danke, dass ihr den
Weg von Osnabrück auf euch genommen habt, um mit uns zu feiern),
Dini,
Beauty,
Vala,
Andreas,
Steph,
dem Könich,
Britta,
Natascha-Chantal und
Moneike am 22.12. im Casa
de Töpperwien ein, um ein rauschendes Fest zu zelebrieren. Selbst
die Königin trat die weite Reise aus dem fernen Ruhrpott an,
um an diesem Spektakel teilzunehmen. Leider war die in diesem
Jahr an der Beach-Luft geschnuppert habende Silke vorzeitig
erkrankt. Sie schaffte es aber noch schnell der Britta die leckeren
Brotteilchen mitzugeben, die sie in stundenlanger Arbeit gefertigt
hatte. Danke dafür! Ach ja Silke, damit hast du dir einen Platz
als SPIELERIN im Curling Team verdient! Wir sehen uns auf einem
der Turniere! J
Als das Königspaar samt dem Kabinett eintraf
waren sie überwältigt von der Gelb-Grünen-Dekoflut, die Natascha-Chantal-Melanie-Jaqueline
liebevoll und im kleinsten Detail aufgefahren hatte. Vielen
Dank dafür!
Nachdem das Buffet sich langsam füllte
war klar, wer sich mal wieder draußen in die eisige Kälte stellen
durfte. Schließlich hatten wir uns ja auch einen der kältesten
Tage des Jahres ausgesucht. Bei 25 Grad und Sonnenschein kann
ja jeder grillen. Dem Könich und sein treuer Außenminister feuerten
mit der schnell selbst entwickelten Methode "Molotov"
den Grill an, so dass die hungrigen Curler auch alle schnell
etwas Nahrhaftes auf Ihren Tellern hatten. Zum Dank für Ihren
unermüdlichen Einsatz wurden den beiden Grillhelden leckere
Getränke gereicht. Unter anderem Glühwein mit Schuss oder besser
Schuss mit Glühwein. Leider war dieser schnell kalt, aber dem
Könich dafür umso wärmer.
Auch die Dessertabteilung fand bei manchem
reißenden Absatz. Vor allem der Grün-Gelbe-Curling-Team-Wackelpudding
sorgte bei einigen für ausgelassene Stimmung. Für andere war
er ungenießbar. Nach einem ausgiebigen Festschmaus und reichlich
schwarz verkohlten Mashmellows ging man über zum nächsten Punkt
auf der Festtagsordnung. Schrottgrabbelsack war für alle ein
großer Spaß. Beim Tauschen der teilweise super trendigen und
augenkrebsverursachenden Geschenke kam viel Hektik auf im Raum,
denn immerhin gab es für das hässlichste Geschenk einen Zusatzpreis
von größter Bedeutung: Den Curling-Pokal! Am Ende setzte sich
ein Set Zinnlöffel am dekorativen Eichenbrett durch. Stolze
Besitzerin und somit neue Preisträgerin des Pokals ist nun Shorty.
Wir gratulieren zum Pokal und wollen wissen, ob die Löffel einen
schönen Platz an Omas Wand gefunden haben?
Nach dem lustigen Grabbelsack wurde fröhlich
weitergefeiert mit viel Gelächter und noch mehr Getränken. Am
Ende neigten sich sogar, die vorher für reichlich eingeschätzten,
Bierreserven, so dass Familie Töpperwien noch ein paar Flaschen
aus dem privaten Bestand spendete. Einige stellten einfach um
auf Mischgetränke oder Sekt, obwohl, das galt nur für eine mutige
Curlerin. Nech, Kadda, 2 Gläser nur…Ja Ja!
Einige
der wackeren Curler entschlossen sich den Abend im Vamos fortzusetzen.
Fünf Taxifahrer und eine mutige Fahrradfahrerin machten sich
somit auf um eine heiße Sohle aufs Paket zu legen. Kaum angekommen
wippte auch schon der Finger des Außenministers munter im Takt
rauf und runter. Nach ein paar weiteren Getränken wurde der
Außenminister auch mutiger und setzte mehr ein, als nur den
Zeigefinger = Sein Stimmungsbarometer. In der Menschenmasse
stießen die lustigen Curler auch schon bald auf den königlichen
Spaßmacher. Vor allem dieser, sowie dem Könich und dem Außenminister
frönten ausgiebig der Havanna Club mit Colafärbung.
So
tanzten und tranken die Curler bis in die frühen Morgenstunden.
Einige riskierten mit munteren Tanzeinlagen Hals und Beinbruch.
Die Königin wollte mit ihren Gemahlen eine Tanzfigur aus Dirty
Dancing nachstellen, was allerdings an der Absprungschwäche
der Königin scheiterte. Der königliche Spaßmacher wollte sich
beim Tanzen mehr Platz verschaffen und breitete sich deswegen
gleich selbst auf dem Boden aus. Man sollte nicht nach rumliegenden
Bierflaschen treten, wenn man selbst schon leichte Koordinationsstörungen
aufweist. Eine weitere kleinere, aber sehr mutige Curlerin ließ
sich immer wieder auf ein Gespräch mit einem ihr unbekannten
aber auf Augenhöhe befindlichen Mann ein bis ihr dieser zu anhänglich
wurde. So schrat dem Könich ein, um seine Untertanin mit vollem
Körpereinsatz zu retten. Nachdem der kleine Herr versuchte von
Kadda Lippen fern zu halten und dabei versehentlich mit seiner
die könichliche Wange tätschelte richtete sich dem Könich erbost
auf und warf einen suchenden Blick um sich. Doch wo war der
Übeltäter? Nach einiger Zeit richtete dem Könich sein Blick
nach unten und erspähte das Häufchen Elend. Dem Könich wies
den Herrn freundlich aber bestimmend zum Ausgang.
Nach dieser Aufregung hatten sich alle
noch einen Absacker in einem beliebten Lüneburger Lokal verdient.
Nur die Natascha verließ uns leider schon. Die restlichen 6
machten sich nach langer Wartezeit und einer heimtückischen
Aktion der Minister und des Könichs mit zwei Taxen auf in Richtung
Innenstadt. Unterwegs erfuhr man, dass das eigentliche Ziel
bereits seit längerem, ca. 6 Monate, geschlossen hatte. So wurde
schnell umdisponiert und man fand sich in der Sülze ein. Eine
Kneipe, wo Gesetze keine Geltung haben und nur freundliche Menschen
ihre letzten Schnäpse vor dem verdienten Feierabend mittags
um 13 Uhr einnehmen. Dort konnten sich somit auch die Curler
wohlfühlen.
Der königliche Spaßmacher und dem Könich gönnten sich erstmal
eine Portion Pommes mit verdammt salziger Mayonnaise. Dem einzigen,
dem diese zu schmecken schien war der königliche Außenminister.
Dieser lehnte an einen Pfeiler und tanzte zu elektronischer
Musik, wobei er folgende Laute hervorbrachte: Techno, Techno…..Pommes,
Pommes J. Und er bestreitet es
bis heute, obwohl es fünf Zeugen gibt!
Beim königlichen Spaßmacher und dem Könich
stellte sich nach der Portion Pommes und einem weiteren Getränk
die Müdigkeit ein. Auch die anwesenden Curlerinnen hatten arg
mit dieser dunklen Macht zu kämpfen. Nur einer war fit wie Supercurler:
Dem Außenminister!!! Er wollte noch bis 10 Uhr weiterfeiern.
Der Rest der Gruppe entschied sich aber dann gegen halb sieben
doch Richtung Heimat zu starten. Dem Könich musste sich an diesem
Abend tatsächlich geschlagen geben und der Außenminister genießt
größten Respekt. Vielleicht ist es dem Könich ja beim nächsten
Mal möglich noch bis zum Brunch durchzuhalten. Es wäre ihm auf
jeden Fall eine Freude diesen Abend noch mal zu wiederholen!
An dieser Stelle auch vielen Dank an alle
Curler, die da waren und für ihre leckeren Mitbringsel. Dem
Könich hofft auf Wiederholung im nächsten Jahr und freut sich
schon sehr auf die Harztour 2008. (Simon)
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