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Wieder
einmal haben sich die Curler auf eine große Reise gewagt.
Kiel war unser Ziel, wo wir (Sandra,
Flex,
Moneike,
die Eisfee,
dem Könich, Adhi,
Steph und
Shorty)
liebenswürdigerweise von den
Havanna Leuten Lampe, Hinschi und Maik zu einem
Laternenumzug geladen waren.
Die
Vorbereitungen begannen schon früh, denn es war eines jeden
Pflicht, seine eigens gebastelte Laterne mitzubringen. So
wurde bei dem ein oder anderen schon Tage vorher zu Papier,
Leim und Schere gegriffen.
Und am 8. November 2008 war es dann endlich soweit. Wir
beluden unsere mobilen Gefährten, mit ausreichend warmer
Kleidung und unseren Laternen und machten uns auf den Weg.
Nach einem kurzen Stopp in Pinneberg (dort wohnten wir einem
nicht zu verpassenden Spiel der 66er bei) und unzähligen
Minuten im Stau kamen wir recht spät abends in Kiel an.
Dort wartete schon die nächste kniffelige Aufgabe auf uns
Curler. Wer schläft wo mit wem und wann? Klingt im
nachhinein lustig, war bei ansteigender Kälte und in einer
nicht bekannten Stadt doch aber eher ein kurzzeitiges Tief.
Aber wir sind die Curler und schlechte Stimmung hält bei uns
allen nie lange vor.
Nachdem die eine Gruppe von Hinschi's Haus schon auf dem Weg
zu ihrer Behausung war, Katja und Steph zu einer Freundin
von Katjas Freundin unterwegs waren um dort das Gepäck
abzuladen, hatten auch wir endlich den Schlüssel unserer
Übernachtungsstätte. Der Flex die Sandra und dat Shorty
machten sich erneut im dunklen Kiel auf den Weg und brachten
ihre Sachen unter.
Die Hausbar und das warme Klima der Wohnung verlockten sehr
zum Verweilen, aber dafür hatten wir den weiten Weg nicht
gemacht.
Schnell wurden die warmen Sachen angezogen und es ging
erneut in die Kälte. Getreu dem Motto: "Der Taxifahrer kennt
den Weg" stellte dieser sein Navi auf die Zielkoordinaten,
die uns der Steph vorab genannt hat. Und nach kurzer Zeit
erreichten wir den Trupp der laterneschwenkenden Menschen.

Nach dem ersten Cuba war der Stress schon schnell vergessen
und alle zogen mit ihrem teils überdimensionalen Laternen
durch die Kieler Innenstadt bis wir das eigentliche Ziel des
Umzuges erreichten. Ein kleines Sportlokal, hübsch
eingerichtet mit fester Nahrung und Unmengen von feinsten
Getränken. Ein kleines Paradies für einen Abend. Mit
stimmungsmachender Musik wurde bei dem ein oder anderen dann
auch kräftig das Tanzbein geschwungen.
Bei
bester Stimmung wurde nun unter allen
Laternenumzug-Teilnehmern derjenige gesucht, der die
schönste Laterne gebastelt hatte. Hierbei zeigte sich, dass
die Kreativität der Curler zur positiven Anpassung des
Wahlergebnisses zu Curlings Gunsten kaum Grenzen kennt. Vor
allem der könichliche Spaßmacher und der Finanzminister
ließen keine Möglichkeit aus, die Curling Laternen in der
Gunst der anderen Teilnehmer steigen zu lassen. Dummerweise
hatten beide zuvor die Laternenstöcke ihrer Laternen
zusammen mit den Wahlnummern vertauscht, so dass das
Ergebnis nun doch anders ausging als erwartet.
Was soll man schließlich erwarten? Die Curler kommen aus
einer waschechten Monarchie mit seiner Majestät "dem
Könich" als Staatsoberhaupt und sind deshalb bei
demokratischen Wahlen eher großzügig was die Anzahl der
persönlichen Stimmen betrifft.

Bis in die frühen Morgenstunden wurde viel gelacht, getanzt
und vor allem Cuba vernichtet. So das einige von uns wir
dann auch froh waren den warmen Schlafsack in greifbarer
Nähe zu sehen. Da die Curler jedoch auf 2 Schlafstätten
aufgeteilt waren, gestaltete sich der Weg ins warme Bett
recht unterschiedlich.
Das
Trio aus Maikies Wohnung wurde sicher - dank eines
sich auskennenden Taxifahrers - dort abgeladen. Aber
was ist so eine Nacht schon, ohne einen
morgendlichen Imbiss dachte sich der jüngste: Nach
minutenlanger Diskussion, ob sich in Kiel noch ein
offener Dönerladen um diese Zeit befindet und das
man ja nie zu jung und zu betrunken wäre alleine
loszulaufen, konnten wir den Flex für eine
Salamipizza von der Tanke begeistern (wer den
Schlüssel hat, der hat eben auch die Macht
J). Und dann ging es
endlich in die warme Wohnung von Maik.
Sandra und Shorty hatten nur noch eines im Sinn
.....SCHLAFEN !!! Aber der Flex war da anderer
Meinung. Die hart erkämpfte Pizza musste weg und
zwar auf direktem Weg - Karton => Arbeitsplatte =>
Backofen => Teller => Arbeitsplatte und ein Teil
davon ging dann sogar in seinen Magen. Und in der
Zeit wo sich die beiden Damen schon um den besten
Platz auf der Luftmatratze rangelten entkleidete der
Flex sich dann auch endlich für seine Ruhezeit. Das
er dabei noch in der Küche stand interessierte ihn
dabei anscheinend wenig.Nach einigen Stunden
Schlaf erwachte der weibliche Teil der Maikie-Truppe
und wieder hatten beide nur einen Gedanken – KAFFEE
!!!
In der Küche trugen die hübsch aufeinander
geschmissenen Klamotten und die Pizzareste entlang
der Ablage sichtlich der immer noch heiteren aber
doch etwas geschwächten Stimmung bei. Schnell war
die Senseo entdeckt und der Kaffee aufgesetzt.
Leider gab Maikies-Haushalt nur noch abgelaufene
Milch her . Aber Mindesthaltbarkeit bis 2006 muss ja
nicht heißen das es auch schlecht ist .... aber ein
prüfender Blick in die schon eingetrocknete Milch
bestätigte unsere Vermutung. So wurde halt süß und
schwarz statt Bambi getrunken.
Nachdem auch die anderen erwacht waren, und sich
frisch gemacht hatten, machten sich alle auf zu
einem kleinen Frühstück in die Kieler Innenstadt...
...wie wir glaubten. |
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Moneike, die in Hinschie's Haus untergebracht war,
beschloss direkt von der Bollerwagen-Party zu
Hinschi zu fahren, um ihren Freunden eine möglichst
ansprechende Schlafmöglichkeit vorzubereiten.
Adhi, dem Könich und Steph beschlossen dagegen, dass
4:00 Uhr noch lange kein Grund war, das Haupt zur
Ruhe zu begeben. Man wollte den Besuch in Kiel noch
für Erkundungen nutzen, wo um diese Uhrzeit
die beste Party stattfand. Nach einigen Umfragen
stellte sich schnell heraus, dass das Tucholsky in
der Kieler Innenstadt die optimale Lösung hierfür
sei. Ungeachtet der Vorwarnungen, man klebe dort am
Boden fest, orderten die 3 Curler ein Taxi und
ließen sich über einen Umweg über die örtliche
Sparkasse ins Tucholsky bringen. Dort angekommen
schaffte man es dann, dem Garderoben-Mann die
Laternen als unbedingt kostbare
Aufbewahrungsgegenstände zu verkaufen und erhielt
eine Nummer für die Schmuckstücke. Vorbei an den
Türstehen war jetzt die Zeit gekommen, um den
anderen Gästen beizubringen, wie man richtig Party
macht. Man tanzte wie ein Gott und trank noch den
ein oder anderen Cuba. Fröhlich wurde der zuvor beim
Laternenumzug mühsam ergatterte Havana-Club-Hut dem
örtlichen Volk geschenkt (Sorry Eisfee).
Nachdem Steph die Bekanntschaft mit einer äußerst
reizenden Kielerin gemacht hat, an die er sich heute
nicht mehr erinnert und Adhi sich die Füße wund
getanzt hatte fiel den beiden auf, dass seine
Majestät dem Könich nicht mehr zugegen war. Also los
durch das Labyrinth des Tucholsky's und dem Könich
suchen. Irgendwie hatte Majestät es geschafft nach
draußen zu gelangen und scheiterte nun am
Sicherheitspersonal, um wieder Einlass zu seinen
getreuen Begleitern zu finden. Glücklicherweise
haben sich die drei wiedergefunden.
Jetzt zeigten sich plötzlich die ersten Folgen der
langen Party-Nacht. Hunger und Müdigkeit quälte die
drei Curler, so dass kurzerhand der Döner-Mann neben
dem Tucholsky unerwarteten könichlichen Besuch
erhielt. Nach dem Verspeisen des Höllen-Döners
schaffte es der Könich zum großen Erstaunen seiner
beiden Begleiter, sich an die Adresse von Hinschie's
Haus zu erinnern. Ein schnell herbei gewunkenes Taxi
brachte die drei wohlbehütet dort hin.
Die Freude Moneikes war um 8:00 Uhr unbeschreiblich,
ihre drei Helden wohlbehalten nach diesem Abenteuer
und einem vergeblichen Kampf mit dem Türschloss,
wieder in die Arme nehmen zu können.
Nach
einigen Stunden Schlaf und einer ausgiebigen Dusche
war es jetzt an der Zeit, sich um ein reichhaltiges
Frühstück zu kümmern. Hinschi und Maik überlegten,
wie man am Besten die Resistenz der Curler gegen
Seekrankheit testen könne. Also schnell alle in die
Autos und los in Richtung Küste. |
Nach
30 Minuten Autofahrt – vorbei am Kieler Ortschild – und
endlose Strassen später, kamen wir an einem kleinen Hafen
an. Dort erwartete uns ein hübsch dekorierter Kutter, in dem
rustikal die Köstlichkeiten der Ostsee direkt am Tisch
zubereitet wurden. Im Dunste der Küche, mit einem herrlichen
Ausblick durch die zugefetteten Fensterluken, gab es dann
ein reichhaltiges Fischfrühstück, das jedem einfach nur gut
schmeckte und der Katerstimmung etwas Abhilfe tat.
Nach diesem reichhaltigen Erlebnis in den Wellen des Hafens
war es nun an der Zeit, sich von den Havana-Leuten zu
verabschieden und die Heimreise anzutreten. Also wurden
schnell alle Curler auf die richtigen Autos verteilt und ab
ging es nach hause.
Die
Curler freuen sich über diesen wirklich mehr als gelungener
Ausflug und sind gern auch nächstes Jahr wieder dabei
um Kiel zu rocken. Danke an das Havana-Team, die sich wieder
einmal als großzügige Gastgeber bewiesen haben. (Shorty
mit Ergänzungen von Steph)
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